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Mai 092012
 

Alt Mahlischer holen beide Pokale in Worin (MOZ-Lokalredaktion Seelow Doris Steinkraus) Die Feuerwehr Worin war in diesem Jahr Ausrichter des jährlichen Amtsausscheides der Feuerwehr von Seelow-Land. Bei den Männern dominierte Alt Mahlisch klar. Erfreulich viele Jugendwehren nahmen teil.

 

Die Alt Mahlischer sind an diesem Sonnabend nicht zu schlagen. „Wir haben alles gewonnen“, jubeln die sieben Männer nach ihrem dritten Lauf. Zwei Läufe waren im offenen Pokal zu absolvieren, ein weiterer für den Amtspokal. „Die Jungs sind einfach gut“, sagt Jörg Biering von der Dolgeliner Wehr. Mit dem Libbenichener Wehrführer Fred Jacob als Hauptkampfrichter wacht er über den ordnungsgemäßen Ablauf der Wettbewerbe. „Die Ergebnisse bestätigen einen sehr erfreulichen Trend in Alt Mahlisch“, sieht es Jörg Biering. Zweimal laufen die Alt Mahlischer an diesem Tag unter 30 Sekunden, beim dritten landen sie bei 31,8. Das schafft kein anderer. Steffen Schöchert, Marcus Mader, Torsten Franke, Peter Heinig, Christian Meeß, Philipp Dressler und Maschinist Toni Kiepke sind seit vier Jahren ein Team. Man halte auch privat sehr zusammen, erzählen die strahlenden Sieger.

 

Ein großes Dankeschön reichen sie an die Libbenichener Wehr weiter. Immer wieder habe man von denen Unterstützung bekommen, sagen die jungen Männer. Ohne Peter und Mathias Plönzke von der Libbenichener Wehr hätten sie es nie so weit geschafft, sind sie überzeugt. Schon im vergangenen Jahr haben sie den Amtspokal nach Alt Mahlisch entführt. Der Wettkampftag macht Hoffnung auf weitere solcher Tendenzen. Denn der Nachwuchs ist stark vertreten. Die Libbenichener sind mit zwei guten Mannschaften dabei. „Wir hoffen, dass wir bald auch wieder bei den Wettkämpfen der Einsatzkräfte mitmischen können“, hofft Fred Jacob. Die Libbenichener haben viele Jahre den Feuerwehrsport mit dominiert. Jetzt fehlen die Leute, sagt Jacob. Für den Amtspokal konnten sie kein Team zusammenstellen. Dafür sind die Feuerwehrleute aus dem polnischen Klodowa wieder dabei. Sie gehören längst zur Feuerwehrfamilie. Sie können fast nie ganz vorn mitmischen, was aber vor allem an ihrer Technik liege, erklärt Biering. Die von der Amtswehrführung gestellten Pumpen kennen sie nur von den Wettkämpfen in Deutschland. In Polen liefen zudem auch die Löschangriff-Wettbewerbe anders ab.

 

Fred Jacob ist am Ende zufrieden. Auf dem Woriner Sportplatz herrschte eine tolle Atmosphäre, alles lief ordnungsgemäß. Und selbst die große Verpflegungssorge war letztlich unbegründet. Seit Jahren zaubert Karl-Friedrich Schütze aus Dolgelin in der Gulaschkanone die beliebte Erbsensuppe. Es hat ihn gesundheitlich so erwischt, dass er auf Krücken angewiesen ist. Trotzdem kam er nach Worin und hat vorher die Helfer an der Gulaschkanone eingewiesen. Die Erbsen waren gesichert. So verrückt können Feuerwehrleute sein.

Mit freundlicher Genehmigung von: www.moz.de

Fotos: Bm Lutz Bergmann

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Mai 072012
 

Im Rahmen des Projekts „Sicheres Grenzland- Bau des regionalen Rettungszentrums in Witnica – grenzübergreifende Zusammenarbeit“ haben die Feuerwehren der Stadt Witnica und der Stadt Müncheberg am 21.04.12 einen Ausbildungstag im Feuerwehrtechnischen Trainingszentrum (FTTZ) in Grünheide absolviert.

Aus der Feuerwehr Witnica/Polen nahmen 6 Kameraden teil. Aus den Feuerwehren der Stadt Müncheberg nahmen 14 Kameraden an der Ausbildung teil. Begonnen hat der Ausbildungstag mit einer theoretischen Unterweisung zum Thema „Verhalten im Innenangriff“. Den Kameraden wurde aufgezeigt welches Vorgehen bei einem Innenangriff zweckmäßig ist und welches nicht. Hier wurde auf die Risiken bei einem solchen Einsatz verwiesen. Man denke an die Rauchgasdurchzündung (Flash Over) oder der Rauchgasexplosion(Back Draft). Nach einem sehr leckeren Frühstück folgten die praktischen Einheiten =Handhabung des Hohlstrahlrohres= und =das richtige Öffnen einer Tür=. Nachdem jeder Kamerad die Handgriffe durchgeführt hatte, ging es in den eigentlichen Brandcontainer. Der Brandcontainer wird mit festen Brennstoffen beheizt. Dieses bot den Kameraden einen sehr realistischen Einblick. Die Kameraden mussten sich an die entstehende Wärme im Brandraum gewöhnen und unter Atemschutz die richtige Strahlrohrtechnik anwenden um den Brand zu bekämpfen. Allen Beteiligten sah man die hohe Belastung nach dem Übungsszenario deutlich an.

Bei der abschließenden Auswertung konnte gesagt werden, dass diese Ausbildung sehr interessant und lehrreich war. Jedem Atemschutzgeräteträger sollte diese Ausbildung zu teilnehmen werden, da sie eine gute Vorbereitung auf reale Einsätze darstellt.

Vielen Dank an die Ausbilder des FTTZ Grünheide die uns viele neu Erkenntnisse zum Thema Innenangriff vermitteln konnten. Ein herzlicher Dank gilt auch den Kameraden der Stadt Müncheberg und der Stadt Witnica für ihr Engagement an diesem Tag.

 

Andre´ Strehmann

stellv. Stadtwehrführer Müncheberg

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Premiere in Ihlow

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Mai 062012
 

Am gestrigen Samstag fand der Pokal des Amtes Märkische Schweiz in der Disziplin „Löschangriff Nass“ statt. Zur 16. Auflage gab es eine Premiere, denn zum ersten Mal fand dieser sportliche Vergleich der Feuerwehren in Ihlow statt.

Zu diesem Leistungsvergleich traten 15 Mannschaften an. In der Alterklasse 10-14 gab es leider nur einen Teilnehmer und so sicherte sich die Grunower Mannschaft hier den Sieg. In der Alterklasse 15-17 traten gleich 5 Jugendmannschaften an. Rehfelde sicherte sich mit einer starken Zeit von 36,65 den Sieg vor Zinndorf und Garzau.

Bei den beiden angetretenen Frauenmannschaften hatte Zinndorf die Nase knapp vor Buckow. In der Männerwertung sicherten sich die Ihlower mit einer Zeit von 26,44 Sekunden zum 3. Mal in Folge den Sieg. Auf Platz zwei folgte Zinndorf mit einer Zeit von 27,30 Sekunden und die zweite Mannschaft aus Ihlow wurde mit 32,28 Sekunden dritter.

Insgesamt war es ein sportlich fairer Leistungsvergleich unter sehr guten Wettkampfbedingungen. Die Feuerwehr Ihlow hofft, am 4. August noch mehr Mannschaften zum 4. Ihlower Ackerpokal begrüßen zu dürfen. Zu diesem Ereignis ist jede interessierte Mannschaft herzlich eingeladen – Infos dazu und die genauen Ergebnisse vom Amtspokal gibt es, wie immer, auf der Website http://www.ff-ihlow.de.

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Apr 032012
 

Vom  29.03 bis 01.04. 2012 besuchte eine Gruppe des FA Traditionspflege des LFV Brandenburg einige kleine Feuerwehrmuseen in Feuerwehren und ein Feuerwehr-Museum im Raum Pardobice – Vyske Myto in Tschechien.

Von dem FA Historik des KFV MOL haben die Kameraden Erwin Hinz FF Müncheberg und Kamerad Wilhelm Piskol FF Strausberg teilgenommen. Wir konnten nur über die Vielfalt und Menge von historischen Geräten und Fahrzeugen, die dort lagern,  staunen. Unser Verbandsbus leistete uns gute Dienste. ( er lief und lief und lief)

Geräte die bei uns gar nicht mehr zu sehen sind.

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Mrz 262012
 

Für 21 Feuerwehrmänner des Landkreises Märkisch Oderland, stand letzten Samstag am Dolgeliner Gerätehaus die Abschlussprüfung zum ersten Führungslehrgang in ihrer Feuerwehrkarriere auf dem Programm. Das erklärte Ziel in dieser Ausbildung hieß: „Befähigung zum Führen eines Trupps nach Auftrag innerhalb einer Gruppe oder Staffel!“ Für diese 21 Kameraden heißt es ab jetzt, Verantwortung übernehmen für die kleinste taktische Einheit in der Feuerwehr. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, erlernten die Kameraden in einem 35 Stundenlehrgang  alles, was Sie zum Führen eines Trupps benötigen.Festgeschrieben ist dieses Pensum sowie auch der konkrete Lehrinhalt in der Feuerwehrdienstvorschrift 2.

Die theoretischen Hauptfächer waren, Rechtsgrundlagen, Brennen und Löschen, Fahrzeugkunde, Verhalten bei Gefahren, ABC-Gefahrstoffe und Brandsicherheitswachdienst. Aber auch die praktische Ausbildung kam nicht zu kurz und so erhielten die Kameraden Unterweisungen in der Technischen Hilfeleistung und im Löscheinsatz, durch erfahrene Kreisausbilder.Bei der praktischen Ausbildung macht es sich seit Jahren bewährt, dass wir erfahrene Gruppen und Zugführer der  umliegenden Freiwilligen Feuerwehren hinzu ziehen, um so die Praxis immer so nah wie möglich an die Auszubildenden heranzubringen. So waren bei der praktischen Ausbildung mitunter bis zu sechs Ausbilder gleichzeitig tätig, um allen Teilnehmern ein fundiertes Grundwissen mit auf den Weg geben zu können.

Am Ende der Ausbildung mussten sich die Prüflinge Gruppenweise einer aus zwei Themen bestehenden praktischen Prüfung und einem 40 Fragen umfassenden schriftlichen Leistungstest stellen. Die Prüfung wurde unter Leitung und Aufsicht des Verantwortlichen für Ausbildung im Landkreises Märkisch-Oderland, Andreas Jung, durch den Leiter für Ausbildung im Amt Seelow-Land, Enrico Brauner, sowie dem Amtswehrführer von Seelow-Land, Uwe Schüler abgenommen. Lehrgangsbester wurde der Kamerad Henrik Altermann von der FF Seelow, mit einem Durchschnitt von 2,3. Die Zusammenarbeit der Ämter auf dem Gebiet der Ausbildung in den Freiwilligen Feuerwehren trägt immer mehr Früchte. Dieses Mal arbeitenden fünf  Ämtern, Städten und Gemeinden aus der Region des Altkreises Seelow zusammen, um die Ausbildung von 21 Feuerwehrleuten zu ermöglichen und zu organisieren. So konnte die Ausbildung  konzentriert werden und gemeinsam von den  Ausbildern aus den Ämtern Lebus, Seelow-Land sowie der Stadt Seelow vermittelt werden.

Das bringt den entscheidenden Vorteil mit sich, dass die Kameraden von Anfang an Kenntnis von vorhandener Technik in Ihrer unmittelbaren Nähe haben und deren Umgang kennen lernen. Ebenso ergänzen sich die Ausbilder gegenseitig und tragen so zu einer qualifizierten Ausbildung bei, die in der heutigen Zeit unerlässlich ist.

Erfolgreich teilgenommen haben:

Amt Golzow:

Steffen Böhm,  Florian Bonin (FF Zechin),

Moris Schulz (FF Alt Tucheband)

 

Amt Lebus:

Enrico Bonack  (FF Schönfließ)

Tim Kobert  (FF Schönfließ)

Michael Hänel (FF Lebus),

Maik Kaszbowski (FF Petershagen)

Sebastian Schulz (FF Wulkow)

 

Gemeinde Letschin:

Mario Preschel (FF Ortwig)

Stadt Seelow:

Henrik Altermann (FF Seelow)

Christian Seel  (FF Seelow)

Stefan Seel (FF Seelow)

 

Amt Seelow-Land:

Robert Bernd  (FF Neuentempel)

Kevin Krüger  (FF Neuentempel)

Brain Spiegelberg (FF Neuentempel)

Marc Spiegelberg (FF Neuentempel)

Gordon Bohm (FF Niederjesar)

Benny Höfemeier  (FF Marxdorf)

Mathias Schütze (FF Marxdorf)

Maximilian Lubisch (FF Lietzen)

Jörg Patella (FF Libbenichen)

 

24.03.2012 Uwe Schüler Amtswehrführer Amt Seelow-Land

 Posted by at 7:56 pm
Mrz 252012
 

Am 23.03.2012 fand in Pritzhagen die Kreisjugendfeuerwehrausschusssitzung statt. 56 der 84 stimmberechtigten Delegierten folgten der Einladung der Kreisjugendleitung und konnten vor Ort den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes MOL (KFV MOL), Kam. Hans-Dieter Kandzia, sowie den Kreisbrandmeister, Willi Rossow, begrüßen.

Die Ausschusssitzung wird jährlich durchgeführt um der Kreisjugendleitung die Möglichkeit zu geben Rechenschaft abzulegen, den Haushalt zu bestätigen sowie wichtige Entscheidungen zu treffen. Der Vorstand nutze an diesem Abend auch die Möglichkeit sich bei allen Jugendwarten des Landkreises zu bedanken. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz wäre es nicht möglich gewesen, die statistischen Zahlen aus dem Vorjahr noch einmal zu erhöhen und nun 84 Jugendfeuerwehren mit insgesamt 967 Kindern und Jugendlichen im Landkreis verzeichnen zu können. Unter diesen Mitgliedern sind 281 Mädchen mit einer weiter ansteigenden Tendenz. Weiterhin konnte verkündet werden, dass im letzten Jahr mehr als 4000 € zur Förderung der Jugendarbeit an die Jugendfeuerwehren verteilt worden sind und auch für dieses Jahr eine Förderung vorgesehen ist.

Als wichtige Tagesordnungsordnungspunkte galten die Neubesetzung des Stellvertretenden Kreisjugendwartes sowie die Besetzung des Fachbereiches „Bildung“. Als neuen Stellvertretenden Kreisjugendwart wurde mit der erforderlichen Mehrheit der Kamerad David Seeger von der FF Bad Freienwalde gewählt, der nun den kreisjugendwart Martin Zohles (Neuhardenberg) und seinen Stellvertreter Uwe Black (Neuenhagen b. Berlin) unterstützen wird. Als neuen Fachbereichsleiter „Bildung“ wurde mit der erforderlichen Mehrheit der Kamerad Janko Petryk (FF Neuhardenberg) gewählt.

Der Vorsitzende des KFV MOL, Hans-Dieter Kandzia, nutzte den Rahmen der Veranstaltung um den Kameraden Martin Zohles das Leistungsabzeichen „FwDV 3“ in der Sonderstufe Gold zu verleihen.

 

Mehrere Jugendfeuerwehren des Landkreises konnten sich an diesem Abend über die von der Feuerwehr-Unfall-Kasse gespendeten Kindersitze freuen, die Fahrten der Jugendfeuerwehr sicherer machen sollen.

 Posted by at 12:15 pm
Mrz 152012
 

Nachruf

Am 11. März 2012 verstarb unsere hoch geschätzte Kameradin

Barbara (Babsi) Kurze

Ihr Tod macht uns sehr betroffen.

Ihr aktives Wirken machte Sie stets zum Vorbild für Jung und Alt und

wir verlieren mit ihr eine engagierte und geachtete Kameradin.

Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen

Kreisjugendfeuerwehr MOL                                                         Kreisfeuerwehrverband MOL e.V.

Martin Zohles                                                                                    Hans-Dieter Kandzia

 Posted by at 12:30 pm
Mrz 072012
 

Wie alle Jahre wieder, wurde das zurückliegende Jahr mit seinen Höhen und Tiefen, auf der ersten Ortswehrführertagung am 26. Januar 2012, diesmal im Feuerwehrgerätehaus in Falkenhagen (Mark), ausgewertet.
Zum Jahresende waren in der Freiwilligen Feuerwehr des Amtes Seelow-Land 338 Kameradinnen und Kameraden organisiert. Diese Zahl gliedert sich wie folgt auf:

JAHRESPERSONALÜBERSICHT 2011

  Einsatzabteilung  192
  Alters – und Ehrenabteilung   83
  Kinder und Jugendliche in Jugendfeuerwehr   63

All diese Kameraden setzen sich für die Belange der Feuerwehr ein und sind gewillt, den Bürgern des Amtes uneigennützig und kostenlos ihre ganze Kraft im Auftrage der Feuerwehr zur Verfügung zu stellen. Die Zahl der Feuerwehren im Amt ist mit 10 einsatzbereiten unterschiedlich großen Ortswehren, verteilt über den Amtsbereich, stabil geblieben. Das tägliche Leben in den Gemeinden ist ohne die Freiwillige Feuerwehr nicht vorstellbar, da die Feuerwehr ein wesentlicher Träger des kulturellen Lebens und Mitgestalter in der dörflichen Gemeinschaft ist. So wurde durch die Kameraden der 10 Ortswehren im Dienste der Öffentlichkeit  insgesamt 13058 Stunden im Jahr 2011 geleistet. Davon fielen 2346 h in die Pflege und Instandsetzung der Gerätehäuser, 1924 h  in die Pflege und Instandsetzung der Technik, 875 h Kontrolle und Wartung der Löschwasserversorgung, 144 h für den vorbeugenden Brandschutz, 1156 h in die Öffentlichkeitsarbeit, 3075 h in die Jugendarbeit, 888 h in Wettkämpfe und 2650 h für gemeinnützige Arbeiten in den einzelnen Gemeinden.

Der demographische Wandel wiederspiegelt sich auch in den Reihen der Einsatzabtei-lungen der einzelnen Ortswehren. Es wird immer schwieriger den Lauf der Zeit auszubü-geln und einsatzfähige Kräfte vor allem in den Tagbereitschaften vorzuhalten. Viele Kameradinnen und Kameraden sind am Tag auf Grund ihrer Arbeitsstelle nicht erreichbar und so stehen die wenigen noch vorhandenen Einsatzkräfte oft vor schwierigen Problemen. Daher ist es wichtig, dass sich noch mehr Bürger in den Orten, egal ob männlich oder weiblich, sich für den Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren interessieren, bzw. was noch wichtiger ist, sich für den Dienst bei den Ortsfeuerwehren entscheiden. Wir möchten hier ganz speziell auch die Frauen in unseren Orten ansprechen und sie motivieren. Viele engagieren sich ja schon in Vereinen und unterstützen in ihren Orten. Sie brauchen keine Angst vor einer angeblichen Männerdomäne zu haben! Wir haben heute schon Frauen in Positionen, wo sie sich beweisen und ihre Frau stehen. Diese Arbeit ist interessant und erfordert die ganze Frau und den ganzen Mann. Wir würden uns freuen, genau Sie angesprochen zu haben und in unseren Reihen begrüßen zu dürfen.

Die Einsatzstatistik des vergangenen Jahres wies 92 Einsätze im weit gefächerten Aufgabenbereich der Feuerwehr aus. Diese setzen sich aus 20 Brandeinsätzen, 65 Technische Hilfeleistungen und 7 Fehlalarmen zusammen. In die 3 Ausrückebereiche der Stützpunktfeuerwehren gegliedert, verteilen sich die Einsätze wie folgt:

     EINSATZZAHLEN DER DREI AUSRÜCKEBEREICHE
   AUSRÜCKEBEREICH   Einsatzzahl
  FF Falkenhagen Schwerpunktwehr   40 Einsätze aller Art
  FF Dolgelin Schwerpunktwehr   37 Einsätze aller Art
  FF Worin Schwerpunktwehr   15 Einsätze aller Art

Um all diese Einsätze in ihrer Vielfalt zu bewältigen, ist es notwendig, die Kameraden immer auf den neuesten Stand der Technik und des Wissens zu halten. In unserer schnelllebigen Zeit sind Ausbilder und Kameraden gleichermaßen gefordert, um die ständigen Veränderungen in der Technik und den damit auftretenden Gefahren auch für die Kameraden selbst zu begegnen. So haben alle neu in die Feuerwehr eingetretenen Kameradinnen und Kameraden in einem 150 Stunden umfassenden und über 2 Jahren dauernden Grundlehrgang alle Kenntnisse zu erwerben, um im Feuerwehrleben bestehen zu können. Im weiteren Verlauf seines Feuerwehrlebens hat jede/r Kamerad/in in seiner Ortswehr mindestens 40 Stunden allgemeine Ausbildung im Jahr nachzuweisen. Diese Ausbildungen Enden in Übungen, bei denen das Wissen angewendet und das taktisch richtige Verhalten gefestigt werden soll.

Den heutigen Ausbildungsstand haben wir vor allem dem konsequenten Festhalten an den Ausbildungsrichtlinien der Feuerwehrdienstvorschriften erreicht. Wie bereits erwähnt, schreibt die Ausbildungsrichtlinie für alle Feuerwehranwärter einen Grundlehrgang Feuer-wehr vor, der sich über 2 Jahre hinzieht. Darin werden alle theoretischen und praktischen Grundkenntnisse eines Feuerwehrangehörigen vermittelt, wozu auch eine Sprechfunker- und Atemschutzgeräteträgerausbildung zählt. Die Ausbildung in der Führungsebene und der Mannschaftsausbildung darf zu keiner Zeit vernachlässigt werden, auch wenn das für alle Kameraden, die Arbeit haben nicht so einfach ist. An dieser Stelle einen Dank an alle Arbeitgeber der Region, die durch Freistellung der Kameraden deren Brandschutzaus-bildung ermöglichen. Nebenbei bemerkt, auf der Landesfeuerwehrschule wird keinem etwas geschenkt. Ich habe immer wieder großen Respekt vor den Kameraden/innen, die Tage und Wochen die Landesfeuerwehrschule besuchen, um dort eine fundierte Ausbil-dung zu erlangen. Im Jahr 2011 qualifizierten sich 30 Kameraden/innen in folgenden Lehrgängen:

  Verbandsführer

1

  Leiter einer Freiwilligen Feuerwehr

1

  Zugführer einer Freiwilligen Feuerwehr

1

  Gruppenführer einer Freiwilligen FW

2

  Fortbildung Gruppenführer einer FF

1

  Lehrgang Technische Hilfeleistung

1

  Kreisausbilder Technische Hilfeleistung

1

  Gerätewart

1

  Atemschutzgeräteträger

4

  Sprechfunker

3

  Lehrgang Truppmann/ -frau Teil 2

9

  Ersthelfer

3

  Fahrertraining LKW

2

Die jährlich laufende Ausbildung für die Atemschutzgeräteträger am FTZ in Strausberg besuchten weitere 56 Kameraden/innen. Den betreffenden Kameraden/innen sei hier nochmals für ihre Einsatzbereitschaft durch die Amtswehrführung gedankt, denn die Arbeit eines Atemschutzgeräteträgers ist eine besonders verantwortungsvolle Tätigkeit, in der der Einzelne wenig ausrichtet, sondern nur im Zusammenwirken Erfolge erreicht werden.

Einen besonderen Anlass stellte im vergangen Jahr der Amtsausscheid der Feuerwehren des Amtes Seelow-Land dar. Zu Ehren des 100 jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Marxdorf, reisten viele Gastmannschaften aus umliegenden Ämtern an und gratulierten der Jubiläumsfeuerwehr. Auch unsere inzwischen zur Tradition gewordene polnische Partnerfeuerwehr aus der Großgemeinde Klodawa nahm wieder an dieser Veranstaltung teil. Natürlich erwiesen wir unserer Partnerfeuerwehr wie jedes Jahr einen Gegenbesuch und wir erlebten wie immer die offenherzige polnische Gastfreundschaft und einen super gelungenen Tag in der Gemeinde Klodawa Ortsteil Losno. Für unsere teilnehmende Einsatzabteilung, sowie den Veteranen der Feuerwehr ist dieser Tag immer ein unvergessliches Erlebnis, das 2011 Jahr durch die Alt Mahlischer Einsatzabteilung bestritten wurde.

Nun noch ein Wort zu unserer Jugend. Jugendarbeit in der Feuerwehr zu organisieren ist sehr schwer und erfordert sehr viel Idealismus unserer Jugendwarte. Zum Glück gibt es in allen 5 Jugendfeuerwehren unseres Amtes solche Kameraden/innen. Trotzdem haben wir ständig mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen und sind froh über jeden Neuzugang in den Jugendwehren. Daher mein Appell an alle Jugendlichen, die Interesse an der Feuerwehr-arbeit haben: Meldet euch bei eurer örtlichen Feuerwehr und erkundigt euch über deren Arbeit. Bei Interesse sind die jeweiligen Ortswehrführer gern bereit, mit euch Gespräche zu führen. Die Jugendfeuerwehr unseres Amtes ist bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und wir haben einen guten Namen im Lande. Dahinter steckt aber der aufopferungsvolle Kampf der Jugendgruppenleiter, den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten.

Zum Schluss möchte ich mich noch mal ausdrücklich bei den Ehefrauen, Lebenspartnern, Familienmitgliedern meiner Kameradinnen und Kameraden sowie sonstigen Freunden der Feuerwehr für die erwiesene Unterstützung bedanken. Ich weiß, ich verlange von meinen Kameradinnen und Kameraden viel und werde das auch in Zukunft tun, denn ohne Disziplin, Ausbildung und Motivation können wir als Feuerwehr nicht überleben. Ich wünsche allen auf diesem Wege noch mal ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2012 und wünsche uns allen für dieses Jahr wieder eine positive Bilanz im nächsten Jahr ziehen zu können.

Uwe Schüler

Amtswehrführer des Amtes Seelow-Land

 

Fotos:  BM Lutz Bergmann

 Posted by at 12:04 pm
Nov 202011
 

Am 22.10.2011 trafen sich die Feuerwehren aus Hermersdorf, Hoppegarten und Schönfelde(LOS) in Hoppegarten zu einer gemeinsamen Tagesausbildung. Nach der Begrüßung durch den amtierenden ortswehrführer Hoppegarten Kam. Müller, machten sich die Kameraden mit den Fahrzeugen vertraut und erkundeten die Ausrüstung. Nach dem Frühstück stand Stationsbetrieb auf dem Plan. An drei Stationen wurde das Wissen aufgefrischt und vertieft.  Wasserförderung überlange Wegestrecken wurde erprobt. Besonders aufschlußreich war diese Station für unsere Maschinisten die viel über die herrschenden Drücke in der langen Leitung lernen konnten. Bei der Station Technische Hilfe wurde die vorhandene Ausrüstung im TH Einsatz praktisch erklärt. Die Funkausbildung spielte an diesem Tag eine besondere Rolle. Hier konnten sich alle Kameraden einen Überblick über die unterschiedlichen Funkgeräte verschaffen und die richtige Handhabung proben.

Nach dem Mittagessen fand eine Abschlußübung statt. Es wurde das am Vormittag erlernte praxisnah umgesetzt.

In einer kurzen Auswertung waren sich alle einig, das es ein lehrreicher Tag war und diese Art der Ausbildung im nächten Jahr wieder stattfinden sollte.

Andre´Strehmann

FF Hermersdorf

 Posted by at 4:22 pm