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Tag der offenen Tür beim Rettungsdienst MOL

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Sep 142020
 

Am Sonnabend, den 12, September öffnete der Rettungsdienst Märkisch-Oderland in Strausberg Nord seine Türen für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Neben der Vorstellung der eigenen Technik und der neuen hochmodernen Rettungswache, präsentierten sich auch die Einheiten des Katastrophenschutzes. Aber auch die Feuerwehr, die Polizei, Fachaussteller zum Thema Erste-Hilfe sowie weitere Hilfsorganisationen wie DLRG und DRK waren vertreten.

Bei der Feuerwehr hatte Egbert Schewski von der FF Rüdersdorfer auf gleich 6 Monitore im neuen Feuerwehr-Einsatzleitwagen 2 des Landkreises zu achten. Im Verbund mit dem Katastrophenschutz werden sie bei großen Gefahrenlagen tätig. „Natürlich übt man ständig, damit man die Technik beherrscht, macht zweimal im Monat Ausbildung und alles in der Hoffnung, eigentlich keinen Einsatz fahren zu müssen“, sagte der Rüdersdorfer Teamleiter augenzwinkernd.

Bei bestem Wetter, guter Verpflegung und musikalischer Umrahmung von BB Radio fanden viele große und kleine Besucher den Weg zum Rettungsdienst in Strausberg. Und mit einem ausgeklügelten Hygiene-Konzept wurden die Besucher so gelenkt, dass sie sich nicht zu Nahe kamen.

Landrat Gernot Schmidt übergibt Gerätewagen-Gefahrgut an Katastrophenschutzeinheit des Landkreises

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Sep 052020
 

aus der Pressemitteilung 80/2020 des Landkreises MOL

Der Landkreis Märkisch-Oderland hat als Untere Katastrophenschutzbehörde auch die Gefahrenabwehr im Fall von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren zu gewährleisten. Hierzu hält er eine Gefahrstoffeinheit vor, die aus den Feuerwehren Petershagen, Altlandsberg, Fredersdorf, Hoppegarten, Neuenhagen und dem Feuerwehrtechnischem Zentrum (FTZ) des Landkreises besetzt wird.

Bisher war auch der Gerätewagen-Gefahrgut (GWG) aus Strausberg Bestandteil der Einheit, der nach mehr als 20 Jahren Nutzungsdauer aber durch den neu beschafften Gerätewagen ersetzt wird.

Der GWG wurde durch das Ministerium des Innern ausgeschrieben und zu 70 Prozent gefördert. Die Gesamtinvestition lag bei rund 476.000 Euro. Die Kosten des Landkreises belaufen sich auf rund 143.000 Euro.

Der GWG, der als ein spezielles Fahrzeug mit umfangreicher Ausstattung für die Bekämpfung von Gefahrstoffunfällen ausgestattet ist, wurde am 3. September 2020 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Altlandsberg offiziell übergeben, nachdem es noch Anpassungen und Schulungen der Kameradinnen und Kameraden gegeben hat. Gerade die Nähe zur Autobahn, die einen Schwerpunkt bei solchen Einsätzen darstellt, führte zur Entscheidung, die Feuerwehr der Stadt Altlandsberg, die sich bereiterklärte die Herausforderung die dieses Fahrzeug mit sich bringt anzunehmen, mit der neuen Aufgabe zu betrauen. Aufgrund des Austausches einer bisherigen Interimslösung, die durch die Feuerwehr Altlandsbergs gestellt worden war, ist kein zusätzliches Personal notwendig.

Mit der Anschaffung des GWG setzt der Landkreis seine Investitionen in den leistungsfähigen und gut aufgestellten Katastrophenschutz fort. Mit dieser und den für die kommenden Jahre geplanten Investitionen sieht sich der Landkreis auch zukünftig für alle Einsatzlagen gut aufgestellt.

Landrat Gernot Schmidt: „Ein besonderer Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren im Landkreis, die durch Ihr ehrenamtliches Handeln darauf hinwirken, dass wir auf ein funktionierendes und robustes Hilfeleistungssystem zurückgreifen können.“

Hintergrund:
Der Gerätewagen Gefahrgut ist Bestandteil der Gefahrstoffeinheit des Landkreises Märkisch-Oderland. Er wurde durch die Firma Ziegler gebaut und verfügt über eine umfangreiche Ausrüstung zur Abdichtung, Aufnahme und zum Umpumpen gefährlicher Stoffe. So stehen z.B. mehrere Pumpen und Behälter aus unterschiedlichen Materialien zur Verfügung. Zum Schutz der Mannschaft werden mehrere Chemikalienschutzanzüge (CSA) mitgeführt. Mit der Übergabe des nunmehr neu beschafften GWG erfolgte eine Umstrukturierung der Gefahrstoffeinheit. Leiter der Gefahrstoffeinheit ist Christian Markhoff, der auch Stadtwehrführer in Altlandsberg ist.

Chronologie:

15.12.2017:            Antrag auf Zuwendung des Landkreises an das Land

20.11.2018:            Zuwendungsbescheid vom Land

11.12.2018:            Trägergespräche zur Beschaffung

12/2018:                Abstimmung mit Strausberg und Altlandsberg zur zukünftigen Besetzung. Aufgrund der guten Tagesverfügbarkeit von ausgebildetem ABC-Personal und der räumlichen Nähe zur Autobahn fiel die Entscheidung auf Altlandsberg

16.12.2019:            Zulassung des Fahrzeuges

07.01.2020:            Abschluss der Nutzungsvereinbarung zwischen Landkreis und Stadt Altlandsberg

06.03.2020:            Anlieferung des GWG nach Nacharbeiten im FTZ Strausberg

10.03.2020:            komplette Übernahme des Fahrzeuges durch den Landkreis – Vorbereitung der Übergabe an Stadt Altlandsberg

23.04.2020:            Übernahme des Fahrzeuges durch Altlandsberg

03.09.2020:            Feierliche Übergabe GWG

Durch die Stadt Altlandsberg wird sichergestellt, dass ausgebildete Feuerwehrangehörige zur Verfügung stehen, die das Fahrzeug besetzen. In diesem Jahr kam die Gefahrstoffeinheit des Landkreises bisher einmal zum Einsatz. Für die Aus- und Fortbildung der gesamten Einheit zeichnet sich der Landkreis verantwortlich. Die mitwirkenden Aufgabenträger sorgen für die standortbezogene Aus- und Fortbildung.

Am 10. September ab 11.00 Uhr wird’s laut !

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Sep 012020
 

Am 10. September 2020 wird pünktlich um 11.00 Uhr erstmals seit der Wiedervereinigung ein bundesweiter Probealarm mit allen vorhandenen Warnmöglichkeiten, wie Radio, Fernsehen, sozialen Medien, den Warn-App, Sirenen, Lautsprecherwagen sowie auch digitalen Werbetafeln durchgeführt.

Bedeutung der Sirenensignale in Deutschland:

Auf Grundlage eines Beschlusses der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden.

Er soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu stärken. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr. Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen die verfügbaren Kommunikationskanäle.

Der Landkreis Märkisch-Oderland nutzt seit Januar 2018 die Bürgerinformations- und Warn App „BIWAPP“.

Ziel ist es, die Bevölkerung bei Bedarf schnellstmöglich und direkt vor akuten Gefahren, Risiken und örtlichen Einschränkungen warnen zu können.
Die Meldungen kommen unmittelbar vom Landkreis Märkisch-Oderland, dem Deutschen Wetterdienst, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und anderen angeschlossenen Behörden und Einrichtungen direkt auf das Smartphone der Nutzer.

Bürger können die werbe- und kostenfreie App für Apple-, Android-, Windows- und Black-Berry-Geräte herunterladen und für sich konfigurieren. So können Nutzer innerhalb eines selbst festgelegten Radius für einen oder mehrere selbst festgelegte Orte individuell bestimmen, über welche Themen sie aktiv informiert werden möchten (Straßensperrung, Unwetterwarnung, Tierseuchen, Sperrung von Badegewässern, Hochwasser, Bombenentschärfung, allgemeine Warnungen etc.).

A+E-Abteilungen wieder auf Reisen

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Aug 222020
 

Nachdem die geplante 4-Tagesfahrt im Mai ins Ammerland der A+E-Abteilungen aus dem Altkreis Strausberg wegen Corona ausfallen musste, finden die Ein-Tagesausflüge mit Elbekreuzfahrt nun statt. Am 21.08. traten von Vogelsdorf aus die Kameraden und Kameradinnen mit ihren Partnern aus den FF Petershagen/Eggersdorf, Fredersdorf-Vogelsdorf, Hoppegarten und Rüdersdorf die erste Reise an.

Am 28.08. folgen die FF Strausberg, Müncheberg und Märkische Schweiz.

Mit einem modernen Bus der Fa. TaBuReisen, den der Chef des Busunternehmens selber fuhr, ging es mit Mund- und Nasenbedeckung zuerst nach Meißen. Dort erwartete uns die Frau Lustig, die uns durch ein Stück der sächsischen Weinstraße führte und und Weitgüter und Schlösser zeigte und erläuterte.

Bei großer Hitze konnten wir uns dann an Deck einen Dampfschiffes auf der Elbe Richtung Kötschenbroda etwas erfrischen und einen Imbiss mit kühlen Getränken genießen. Die schöne Flusslandschaft war eine Augenweide.

In Kötschenbroda erwartete uns Kaffee und Kuchen und letztlich unser Bus, der uns wieder gesund nach Hause brachte.

Trotz Corona, und Hitze von 37 ° war es doch ein schöner Tag für uns „Ehemaligen“.

Für größere Einsatzlagen gut vorbereitet – Technische Einsatzleitung erhält Schulungen

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Aug 182020
 

(aus der Pressemitteilung 73/2020 des Landkreises MOL)

Am Samstag (15.08.2020) führte der Landkreis Märkisch-Oderland eine Arbeitsberatung mit den Leitern der Freiwilligen Feuerwehren und ausgewählten Führungskräften der Feuerwehren durch, die zukünftig im Rahmen größerer Einsatzlagen die technische Einsatzleitung des Landkreises bilden sollen.

Die Beratung begann mit der Dienstberatung des Kreisbrandmeisters die genutzt wurde, um die aktuelle Situation in den Feuerwehren zu besprechen. Als eines der Hauptthemen hierbei stand die Durchführung des Feuerwehrdienstes unter den derzeitigen Corona-Bedingungen und den damit verbundenen Auflagen. So heißt es derzeit, die entsprechenden Vorschriften und Empfehlungen der gesetzlichen Unfallversicherung zu beachten und Hygienepläne aufzustellen und einzuhalten. Im Ergebnis konnte zusammengefasst werden, dass diese Pläne bei den Feuerwehren vorliegen. Außerdem wurde die erst kürzlich in den Medien diskutierte Verfahrensweise zum Umgang mit brennenden Fahrzeugen, welche über einen Elektro-Antrieb verfügen, besprochen und ausgewertet. Die Feuerwehren im Landkreis sehen sich hier gut aufgestellt und ausreichend informiert. Seitens des Fachdienstes Zivil-, Brand- und Katastrophenschutz (ZBK) des Landkreises wurde über den Stand der Ausbildungen, die bisher nur eingeschränkt stattfinden konnten informiert und aktuelle Entwicklungen in der Förderpolitik des Landes zu Fahrzeugbeschaffungen und der Infrastruktur besprochen.

Im Anschluss an die Dienstberatung stellte der Fachdienst ZBK das neue Einsatzdokument zur Technischen Einsatzleitung vor und informierte, welche Aufgaben auf die Führungskräfte in selbiger zukommen. Die Technische Einsatzleitung (TEL) wird bei größeren Einsätzen alarmiert. Die TEL leitet und koordiniert das Einsatzgeschehen bei einem größeren Einsatz oder bei einer komplexen Gefahrenlage wie bei Unwetter-Einsätzen.

Sie besteht aus verschiedenen Führungskräften der Feuerwehren aus dem Landkreis und wurde wie auch die Stationierung der landkreiseigenen Einsatzleitwagen in drei Bereiche aufgeteilt. So gibt es zukünftig die Bereiche Nord, Ost und West. Die TEL kann ihren Sitz in dem neuen Einsatzleitwagen 2 haben oder ein festes Gebäude nutzen. Der Einsatzleitwagen 2 wurde im Rahmen der Veranstaltung durch die SEG-Führungsunterstützung den Führungskräften offiziell vorgestellt und erläutert, welche Einsatzmöglichkeiten bestehen. Hierbei konnten sich die Teilnehmer auch ein Bild von den Einsatzmöglichkeiten der Drohne des Landkreises machen, die in der Feuerwehr Vogelsdorf stationiert ist. Die Veranstaltung wurde auch genutzt, um den kürzlich beschafften Löschwasserfaltbehälter vorzustellen, der ein Volumen von 35 m³ Löschwasser aufnehmen kann und so auch eine Löschwasserbetankung von Außenlastbehältern mit dem Hubschrauber möglich macht.

Vereinbart wurde noch in diesem Jahr mit den ersten weiterführenden Schulungen der Technischen Einsatzleitungen zu beginnen.

Der Landkreis sieht sich so auch für die Zukunft gut aufgestellt, um auch die immer komplexer werdenden Einsatzlagen zu bewältigen und auch bei länger andauernden Einsatzszenarien wie Waldbränden oder Hochwasser auf gut ausgebildete und funktionierende Führungsstrukturen zurückgreifen zu können.

Abschied

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Aug 092020
 

Tiefbewegt nimmt auch der Kreisfeuerwehrverband Abschied vom Kameraden Hartmut Sommer, der seit Gründung des Verbandes 1994 bis zu seinem Ruhestand beratendes Vorstandsmitglied als Vertreter des Landratsamtes Märkisch-Oderland war.

Für seine Leistungen wurde er mit dem Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes und dem Brandenburger Feuerwehrehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet.

Überörtliche Hilfe nach Orkanboe im Altkreis Strausberg

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Jul 222020
 

Die stürmische Gewitterfront hat mit einer kurzen aber heftigen Orkanboe hat am Montagnachmittag, den 20.07.20 besonders in Strausberg schwere Schäden angerichtet, die eine einzelne Freiwillige Feuerwehr an ihre personellen und materiellen Grenzen brachte. Deshalb haben die FF Petershagen/Eggersdorf, Rüdersdorf und Neuenhagen hier unterstützt. Die FF Rüdersdorf und Neuenhagen insbesondere mit ihren Drehleitern bzw. dem Skylift.

In der Seestraße in Strausberg-Schillerhöhe hat es rund ein Dutzend Bäume entwurzelt und ein Wohnhaus in der Seestraße in Strausberg-Schillerhöhe beschädigt. Dort fiel ein Baum direkt über dem Kinderzimmer auf das Dach. Die im Zimmer spielenden Kinder blieben unverletzt.

Wie Einsatzleiter Karsten Mühleisen von der Freiwilligen Feuerwehr Strausberg einschätzt, bewegte sich der Sturm über die Umgehungsstraße zur Schillerhöhe, weiter nach Gartenstadt und über den Torfstich in Richtung Krankenhaus und Siedlung Pflaumenplantage. An der Kreuzung Seestraße/Werneuchener Straße in Schillerhöhe stapelte offensichtlich eine Windhose elf entwurzelte Bäume übereinander. Einige Schäden gab es in der Berliner Straße zu beheben. Mit Nachbereitung dauerte der Einsatz mit über 30 Einsatzstellen bis 23 Uhr. Am Dienstag haben die Kameraden dann gefährliche Äste in der Badstraße entfernt.

Auch Hönow, Altlandsberg und Petershagen /Eggersdorf waren betroffen. In Hönow half die FF Rüdersdorf noch am Dienstag mit aus die Sturmschäden zu beseitigen.

Verschollene Handdruckspritze von 1906 wieder da – als Modell

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Jul 132020
 

Der stellvertretende Ortswehrführer Kai Standfuß brachte zum ersten Schulungstag der Ortsfeuerwehr Petershagen nach der Unterbrechung wegen der Corona-Epidemie ein Modell einer Handdruckspritze mit. Es handelte sich um das maßstabsgerechte 1:10 – Modell der Handdruckspritze der Freiwilligen Feuerwehr Petershagen aus dem Jahre 1906.

Wie kam es dazu?

Kamerad Tim Harder forschte seit Längerem u.a. im Archiv der Gemeindeverwaltung zur Geschichte der Petershagener Feuerwehr. Er fand mit Unterstützung des Archivars Dr. Krahnke zwar Unterlagen zum Kauf, Bau und zur Finanzierung der Handdruckspritze von 1857, aber zur Nachfolgespritze gab es keine Unterlagen.

Alte Chronikschriften ergaben das Anschaffungsjahr 1906 als Anlass zur Gründung einer organisierten Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1907.

Im Feuerwehrgerätehaus hingen einige Fotos mit der Handdruckspritze aus 1912 und den 20iger Jahren.

Mit diesen Fotos fragte Kamerad Harder beim Deutschen Feuerwehrmuseum in Fulda nach Rat, um den Hersteller und den Typ der Spritze zu erfragen. Er vermutete eine Spritze der Fa. Ewald in Küstrin. Vom Museum konnte aber ermittelt werden, dass es sich um eine „Leichte Stadt- und Land-Omnibusspritze Nr.1“ der Firma Hermann Koebe aus Luckenwalde handelte. Das Museum übergab dazu Kopien des Kataloges der Fa. Koebe vom 16. Deutschen Feuerwehrtag in Mainz 1904 mit einigen technischen Detailangaben.

Kamerad Harder suchte auch nach dem Verbleib der Handdruckspritze, die nach dem II. Weltkrieg noch einige Jahre im alten Spritzenhaus in der Dorfstraße stand. Keiner der älteren Kameraden konnte dazu aber konkrete Angaben machen. Auch ein Artikel in der MOZ vom 30.09.2011 und im Ortsblatt „Doppeldorf“ ergab keinen Erfolg.

Mit den Fotos und den Hinweisen des Feuerwehrmuseums suchte Kamerad Harder deshalb nach einem Modellbauer, der aus diesen Angaben ein maßstabsgerechtes Modell anfertigen kann. In einer Feuerwehr-Fachzeitschrift fand er einen Bericht über einen Modellbauer. Der Feuerwehrhistoriker und Hobbybastler Hermann Schüler aus Haselünne in Niedersachsen stellte sich nach gutem Zureden der Aufgabe und fertigte von Hand akribisch und detailgetreu das Modell der Spritze. Wegen seiner zwischenzeitlichen schweren Krankheit dauerte der Bau aber dann mehrere Jahre.

Tim Harder unterstützte den Modellbau durch das Abnehmen von Vergleichsmaßen und Detailfotos von verschiedenen Handdruckspritzen in Museen und Feuerwehren, so auch bei der FF Rehfelde. Die grüne Farbgebung der Spritze ist eine freie Interpretation, da es keine Angaben dazu gibt und rot als Feuerwehrfarbe 1906 noch nicht Standard war.

Die Qualität des Modells ist so gut, dass das Deutsche Feuerwehrmuseum in Fulda es auch kaufen würde.

Kamerad Harder verzog voriges Jahr in die Schweiz, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu stellen, so das er das fertige Modell nicht persönlich an seine ehemaligen Kameraden übergeben konnte.

Drohnen bei der Feuerwehr

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Jun 292020
 

Der Landkreis MOL hat für die Unterstützung der Feuerwehren zur Lageerkundung, Personensuche und anderen denkbaren Anwendungen eine große Drohne mit Wärmebildkamera und hochauflösender Kamera beschafft und zunächst auf dem ELW Vogelsdorf verlastet.

Die Bedienermannschaft der FF Vogelsdorf wurde am Wochenende bei der Fa. Ziegler im Umgang mit Drohnen eingewiesen und geschult.

Am Sonntag wurde die Drohne bei einem realen Einsatz auf der BAB 10 zusammen mit der FF Rüdersdorf von der FF Vogelsdorf zur Lageerkundung bei einem gemeldeten Waldbrand bereits das erste Mal eingesetzt.


Künftig sollen alle 3 Landkreis-ELW in mit kleineren Drohnen ausgerüstet und eine eigene Drohneneinheit für die große Drohne gebildet werden.