Jugendfeuerwehrdienst wieder möglich

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Jun 252020
 

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt und unter Berücksichtigung der derzeitigen Rechtslage teilt der Fachdienst Zivil-, Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises MOL mit, dass ab dem 25. Juni 2020 auch der Dienst in den Jugendfeuerwehren wieder durchgeführt werden könnte.

Nach § 1 Abs2. Nr. 3 und 4 der SARS-Umgangsverordnung gilt der Mindestabstand im Bereich der Jugendarbeit nach dem 8. Buch Sozialgesetzbuch sowie für Schüler nicht mehr. Bei der Arbeit der Jugendfeuerwehr handelt es sich neben der Maßgaben des BbgBKG auch um Jugendarbeit nach dem 8. Buch SGB. Auch der sportliche Part der Ausbildung ist als freie Jugendarbeit zu zählen.

Es ist aber zu beachten, dass entsprechend § 2 der o.g. Verordnung das Tragen von Mund-Nasen-Schutz für Personen ab dem vollendeten sechstem Lebensjahr, in denen in der Verordnung genannten Punkten 1 – 5 (z.B. in Verkaufsstellen, im ÖPNV, bei Busreisen u. ä. ) notwendig ist.

Die Aussetzung zur Einhaltung der Abstandregelungen (1,5 Meter) gilt entsprechend § 1 Abs. 2 SARS-Umgangsverordnung nur für die Schülerinnen und Schüler, also hier die Mitglieder der Jugendfeuerwehren, Der Abstand ist durch die Betreuer und Jugendwarte weiterhin einzuhalten.

Es liegt grundsätzlich in der Verantwortung der örtlichen Aufgabenträger, den Dienst der Jugendfeuerwehren wieder aufzunehmen. Hierzu sind entsprechende Anpassungen an der Gefährdungsbeurteilung für den Jugendfeuerwehrdienst vorzunehmen und geeignete Hygienemaßnahmen zu ergreifen, um eine eventuelle Ansteckung mit, oder gar eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Diese sind in einem Hygienekonzept zu beschreiben und festzulegen.

63 Unwettereinsätze am Sonnabend im MOL

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Jun 152020
 

Die Feuerwehren der Region mussten wegen der Unwetterfront, die seit Sonnabendnachmittag über Ostbrandenburg zog, zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. 63 vermeldete Kreisbrandmeister Sebastian Nestroy für Märkisch-Oderland bis zum Sonntagmorgen.

„Größere Schadenslagen habe es nicht gegeben, aber viele bei solch einem Ereignis typische Einsätze. Umgekippte Bäume, heruntergefallene Äste, auch mal ein voll gelaufener Keller. Auf den Notrufleitungen sei Druck gewesen. Aber die Situation war beherrschbar.“

Es gab Orte wie Hoppegarten, in denen es laut Wehrführer Marius Venslauskas keinen Unwettereinsatz gab, während in Strausberg bis 16.30 Uhr verteilt über die Stadt schon neun gezählt wurden. „Es wurden drei Bäume beseitigt und an sechs Stellen musste Wasser abgepumpt werden“, teilte die Feuerwehr am Nachmittag mit. So liefen unter anderem in der Müncheberger Straße und der Philipp-Müller Straße Gullys über. Fahrzeuge mussten sich dort langsam ihren Weg durch die Wassermassen bahnen.

Später musste die Feuerwehr noch vier Keller leer pumpen und gegen 23.30 Uhr einen Brand in Hohenstein löschen, wo ein Blitz in einen Baum am Friedhof im Dorfkern eingeschlagen war. Im Handelscentrum stand zwischenzeitlich ein kleiner Teil der Passage zwischen den Geschäften unter Wasser.

In Rüdersdorf gab es mehrere Einsätze, vollgelaufene Keller, umgefallene Bäüme und Straßenbereiche, darunter auch die Tankstelle an der B1 in Lichtenow. Während dieser Einsätze kam es zur Alarmierung durch eine Brandmeldeanlage im Krankenhaus. Die Lageerkundung ergab eine Fehlauslösung. Anfahrende Kräfte aus Petershagen, Eggersdorf und Vogelsdorf konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen.

Die Seelower Region ist glimpflich davon gekommen“, sagt Thomas Scholz, Schichtführer in der Leitstelle Oderland am Sonntagvormittag beim Blick aufs Einsatzgeschehen in den zurückliegenden Stunden. Einige Baumeinsätze und eine kaputte Stromleitung – viel mehr Schäden hat das Unwetter hier nicht angerichtet. Die Stromleitung hatte es am Küstrin-Kietzer Rosendamm erwischt. Feuerwehrleute sicherten, bis Mitarbeiter des Stromversorgers zur Reparatur eintrafen. Den ersten Ast riss der Sturm am Samstag Nachmittag von einem Baum an der Landstraße zwischen Letschin und Kienitz. Kraftfahrer schoben ihn zur Seite.

In Alt Zeschdorf kam die Feuerwehr am Samstagabend zum Einsatz, um einen Ast von der Hauptstraße zu räumen. Die Seelower Feuerwehr wurde am Sonntagmorgen gerufen, nachdem der Sturmschaden an einem Baum am Schweizerhaus entdeckt worden war.

Nach MOZ -Berichten und Facebook-Seiten der FF Rüdersdorf

Ausbildungen der Freiwilligen Feuerwehren werden wieder aufgenommen.

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Jun 082020
 

Die Corona-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg sieht vor, dass Veranstaltungen/Versammlungen und Zusammenkünfte von Aufgabenträgern, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen müssen, erlaubt sind. Darunter fällt auch die Ausbildung der Feuerwehren, damit ihre Funktionsfähigkeit erhalten bleibt.

Darunter fällt nicht die Zusammenkunft oder Ausbildung der Jugendfeuerwehren!

Am Standort sind Ausbildungen der FF im Freien unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen bis zur Stärke einer Gruppe (nach FwDV 3) + einem Ausbilder möglich. In Räumen muss der Abstand von 1,5 m zwischen den Personen möglich sein und ist einzuhalten.

Ab 13.06.20 wird der Ausbildungsbetrieb auch wieder an der Kreisfeuerwehrschule im am FTZ Strausberg mit max. 16 Lehrgangsteilnehmern aufgenommen. Dafür gilt beigefügtes Hygiene-Konzept des Landkreises.

Diamantene Hochzeit- 60 Jahre mit Feuerwehrmann verheiratet

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Jun 062020
 

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Herzfelde in der Gemeinde Rüdersdorf konnten der Kamerad Kurt Oleinik und seine Frau Christa das seltene Fest der Diamanthochzeit begehen. Am 04. Juni 2020 feierten die Jubilare den 60. Hochzeitstag.

Die Ortswehrführung und der Leiter der Alters- und Ehrenabteilung gratulierten im Namen der Wehr recht herzlich.

Auch der Kreisfeuerwehrverband gratuliert auf das Herzlichste und wünscht noch lange gemeinsame Jahre.

Katastrophenschutz in MOL- SEG Wassergefahren erhält Boot

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Jun 052020
 

Nach der Katastrophenschutzverordnung des Landes Brandenburg hat jeder Landkreis folgende Einheiten für den Katastrophenschutz vorzuhalten:

  • Schnelleinsatzgruppe-Führungsunterstützung
  • Brandschutzeinheit
  • Schnelleinsatzeinheit –Sanität
  • Gefahrstoffeinheit
  • Schnelleinsatzgruppe-Wassergefahren
  • Schnelleinsatzgruppe- Betreuung (Psychosoziale Notfallversorgung )
  • Schnelleinsatzgruppe Verpflegung
  • Rettungshundestaffel

Diese Einheiten werden von den Freiwilligen Feuerwehren und den anerkannten Hilfsorganisationen gestellt. So stellen die Feuerwehren die SEG Führungsunterstützung, die Brandschutz- und die Gefahrstoffeinheit. Das DRK stellt die Schnelleinsatzeinheit Sanität und die DLRG stellt die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung.

Die erforderliche Technik kommt ebenfalls aus diesen Organisationen oder wird vom Landkreis zur Verfügung gestellt.

Für die vom DLRG neu aufgebaute Schnelleinsatzgruppe- Wassergefahren hat die DLRG Hennickendorf ein neues Mehrzweckboot, ein Katamaran vom Typ „Faster 73 CAT“ erhalten.

Der Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland Gernot Schmidt stellte am 28.05.2020 das Boot, das vom Landkreis mit Fördermitteln in Höhe von rund 80.000 Euro finanziert wurde, am Rüdersdorfer Stienitzsee in Dienst.

Das Boot hat zwei 80 PS-Außenbordmotore für eine Geschwindigkeit von max. 60 km/h und trägt bis zu 12 Personen.

Zur SEG Wassergefahren der DLRG Hennickendorf wird neben dem Boot noch ein Gerätewagen Wassergefahren beschafft.

Eine 2. Gruppe soll künftig aus einer Taucher-Gruppe und einer Einheit zur Wasserrettung gebildet werden. Hier sind noch Initiativen und Mitwirkungen gefragt.

Brandschutzeinheit MOL unterstützt bei Wald- und Moorbrand im Elbe-Elster-Kreis

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Jun 022020
 

Im Amt Plessa im Landkreis Elbe-Elster brennt seit Tagen ein großes Wald- und Moorgebiet im Lobenmoor zwischen Gorden-Staupitz, Hohenleipisch und Plessa. Zur Unterstützung der örtlichen Freiwilligen Feuerwehren wurden neben anderen Hilfsorganisationen und dem THW auch die Brandschutzeinheiten (BSE) anderer Landkreise, wie der Uckermark, dem Barnim und Teltow-Fläming eingesetzt. Die BSE Märkisch-Oderland wurde vom Innenministerium Brandenburg für Pfingstmontag, den 01.06.20 angefordert.

Frühmorgens um 06.00 Uhr fuhr die gesamte BSE des Landkreises MOL mit den 3 Zügen und der SEG Führungsunterstützung mit dem ELW Müncheberg unter Führung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters David Seeger vom Sammelpunkt Industriegelände Vogelsdorf in Kolonne nach Plessa. Die eingesetzten Feuerwehren stammten aus der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin, Gemeinde Letschin, Stadt Seelow, Stadt Altlandsberg, Stadt Strausberg, Stadt Müncheberg, Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin, Amt Märkische Schweiz, Gemeinde Petershagen-Eggersdorf, Stadt Bad Freienwalde, Amt Seelow-Land und Amt Neuhardenberg

Die BSE MOL löste die Einsatzkräfte der Brandschutzeinheit (BSE) Prignitz ab. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit für die nächsten 24 Stunden war eine weitere Ausbreitung des Moorbrandes zu verhindern. Hierfür wurden in den letzten Tagen die Wasserversorgung über lange Schlauchstrecken aufgebaut, um das Löschwasser von den Entnahmestellen zu den Brandstellen zu bekommen. Das Augenmerk der Feuerwehren lag darin, die errichteten Riegel gegen das Feuer zu sichern und zu halten. Gleichzeitig wurden einzelne aufflammende Glutnester sofort abgelöscht. Im späteren Tagesverlauf wurde damit begonnen die Löschwasserversorgung zu optimieren, da die Brandherde sich nicht mehr so dynamisch wie in den Tagen zuvor bewegten. Es brennt weiterhin auf einer Fläche von 100 Hektar, aber unterirdisch. Da es auch unter dem Boden lodert, flammt es immer wieder an verschiedenen Stellen auf. Eine gute Nachricht ist, dass das Feuer eingegrenzt ist und dies auch, so gut es geht, von den Kräften versucht wird zu halten. Dafür werden die Flächen mit massiv Wasser geflutet. Hierfür werden unter anderem die Dachmonitore der Tanklöschfahrzeuge sowie ein Hubschrauber der Bundespolizei eingesetzt.

In der Nacht wurde die Aktivitäten etwas heruntergefahren, so das sicht einige Einsatzkräfte zur Ruhe begeben konnten.

Die Rückfahrt erfolgte nach Ablösung durch die BSE aus Oberspreewald-Lausitz am Dienstag Vormittag. Herzlichen Dank an alle Einsatzkräfte für ihren Einsatz !

Diesen Dank sprach auch der Landrat Gernot Schmidt am Dienstag den Einsatzkräften aus.

Notfallseelsorge / Krisenintervention in MOL

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Mai 302020
 

Sie kommen zum Einsatz wenn Feuerwehr, Rettungsdienste oder Polizei nicht mehr helfen können oder ihre Hilfe nicht erfolgreich war.

Das Notfallseelsorge-Team betreut Hinterbliebene und Angehörige nach tödlichen Unfällen, Todesfällen daheim und Suiziden. 

Die Notfallseelsorger kommen direkt zur Unfallstelle oder begleiten die Polizeibeamten, wenn sie einer Familie die Todesnachricht überbringen. „Hand in Hand mit Polizei Feuerwehr, Rettungsdienst“ lautet ihre Devise.

Seit Sommer 2019 leiten Dennis Ferch aus Bad Freienwalde und Katrin Fischer aus Rehfelde als Stellvertreterin die Notfallseelsorge. Sie sind eine Regieeinheit des Katastrophenschutzes des Landkreises.

Foto: MOZ

Die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) im Land Brandenburg ist ein Angebot der evangelischen Landeskirche.  Der Landkreis finanziere die Ausstattung der ehrenamtlichen Notfallseelsorger. Das Team der Notfallseelsorger in  Märkisch-Oderland besteht aus zwölf Menschen, die über den ganzen Landkreis verstreut leben.

Das Team kümmert sich um alle Opfer unabhängig von der Religion. Betreut werden Opfer und Unfallverursacher. Das Team weise den Menschen den Weg, wohin sie sich nach dem überwundenen Schock wenden können.

Alarmiert werden die Notfallseelsorger von der Leitstelle. Sie haben einen Bereitschaftsplan über zwölf oder 24 Stunden. Die Teams der Notfallseesorge sind rund um die Uhr einsatzbereit und unterliegen der seelsorgerlichen Schweigepflicht. Sie sind für dieses Arbeitsgebiet ausgebildet und werden regelmäßig in Seelsorge, psychosozialer Unterstützung und Einsatztaktik weitergebildet. Die Teams sind am Einsatzort dem Einsatzeiter unterstellt.

Auch Einsatzkräfte kommen mitunter an Grenzen des für sie Erträglichen. Für sie sind aber nicht die Seelsorger zuständig, sondern ein Team von landesweit ca. 40 Mitarbeitern der Einsatznachsorgeteams, die ebenfalls auf Anforderung von den Leitstellen zu den Einsatzkräften, ins Gerätehaus oder in die Dienststelle kommen und psychologische Hilfe leisten.

Blutspenden bei der Feuerwehr

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Mai 282020
 

Täglich werden in Deutschland 15.000 Blutspenden benötigt. Schwerkranke und Unfallopfer brauchen Ihre Hilfe! Der Vorrat an Blutkonserven muss für einige Blutgruppen besonders dringend aufgefüllt werden!

Auf seinen Internetseiten informiert der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost darüber, warum Blutspenden gerade jetzt so wichtig ist und was zu beachten ist ➡️ https://www.blutspende-nordost.de/informationen-zum-coronavirus/

Sie fühlen sich gesund und sind mindestens 18 Jahre alt? Ein Spendetermin in Ihrer Nähe ist schnell gefunden: ➡️ https://www.blutspende-nordost.de/blutspendetermine/… ❤️

Auch Freiwillige Feuerwehren in Märkisch-Oderland organisieren regelmäßig Blutspendetermine. Insbesondere sind hier die

  • FF Seelow
  • FF Rüdersdorf
  • FF Neuenhagen bei Bad Freienwalde

zu nennen. Die Termine werden ortsüblich und auf den Facebook-Seiten der betreffenden Feuerwehren bekanntgegeben.

Modernisierter Einsatzleitcontainer

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Mai 102020
 

Landrat Gernot Schmidt übergab am Samstag dem 9. Mai 2020 den komplett neu umgerüsteten Einsatzleitcontainer (ELC) an die Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises Märkisch-Oderland.

Anwesend waren neben Führungskräften der Feuerwehr die ausgebildeten und frisch zertifizierten Einsatzleit – Kräfte aus mehreren Freiwilligen Feuerwehren.

Der ELC ist für die Arbeit der kreislichen Katastrophenschutzeinheiten der Schnelleinsatzgruppe-Führungsunterstützung bestimmt und kommt somit bei entsprechenden Lagen im Landkreis allen Feuerwehren zugute. Entsprechend der Struktur der SEG-Führungsunterstützung im Landkreis gibt es neben den drei vorhandenen Einsatzleitwagen nun diese vierte Komponente.

Der Landkreis Märkisch-Oderland verfügt nunmehr über einen Baustein in der Führungsunterstützung, der dem neuesten Stand der Technik entspricht und bei größeren Schadenslagen eingesetzt werden kann, um der Technischen Einsatzleitung (TEL) und dem Führungshilfspersonal eine optimale Ausstattung zu bieten.

Der Umbau des bisherigen ELC erfolgte durch die auf die Konstruktion von Sonderfahrzeugen spezialisierte Firma Norrenbrock Technik GmbH in Emden.

Nach dem Umbau kann der gesamte Raum des Containers für den Führungsstab bzw. eine Technische Einsatzleitung genutzt werden und auch der Lagekartenführer hat einen separaten Arbeitsplatz. Die Fernmeldebetriebsstelle ist in einem eigenen Fahrzeug untergebracht, das mittels LAN mit dem Container verbunden ist. Die Mitarbeiter der Fernmeldebetriebsstelle können sich so ohne störende Einflüsse auf ihre Arbeit konzentrieren und alle notwendigen Informationen in den Container übermitteln.

Mit dem im Landkreis 2019 eingeführten Stabssystem CommandX der Firma Eurocommand besteht die Möglichkeit der systemgebundenen Stabsarbeit in der TEL, da jedes Mitglied über einen Laptop verfügt, der im System integriert ist. Weiterhin können die Daten auch an den Stab des Landrates übertragen werden um jederzeit und an den erforderlichen Standorten über dieselben Informationen zu verfügen. Zur Nachrichtenübertragen nutzt der Einsatzleitwagen das LTE Netz, eine Satellitenverbindung oder einen Festnetzanschluss. Die Digitalfunktechnik und auch Telefonanlage, die über 2 mobile Rufnummern und IP-Telefonie verfügt, wird über Touch-PC´s mit der Lösung OPERATOR-IP bedient, die auch schon auf den anderen ELW`s des Landkreises vorhanden ist. So ist jederzeit gewährleistet, dass alle Mitglieder der SEG Führungsunterstützung die vorhandene Technik bedienen können.

Der Landkreis investierte in die Aufwertung des ELC 367.000 Euro.

nach PNR24 – Der Cityreport