Heißausbildung im FTZ

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Nov 242020
 

Der Landkreis Märkisch-Oderland hat für seine Freiwilligen Feuerwehren am Wochenende 21.-22-. November 2020 auf dem Gelände des Feuerwehr-Technischen Zentrums mit einer mobilen Realbrand-Ausbildungsanlage eine Heißausbildung mit jeweils 2 Trupps organisiert.

Durch moderne Schutzkleidung wird das immer tiefere Vordringen in in thermisch aufbereitete Gefahrenbereiche ermöglicht. Die körperliche Leistungsfähigkeit wird selbst durch routinierte Einsatzkräfte überschätzt, die physischen Belastungsgrenzen des eigenen Körpers werden nicht mehr wahr genommen. Die Auswirkung auf das Handeln birgt ein großes Risiko und kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Das rechtzeitige Erkennen der Belastungsgrenze hat deshalb oberste Priorität.

Zusätzliche Einsatzgefahren können zu einer schlagartig ansteigenden thermischen Belastung der Einsatztrupps führen. Bei einer Rauchgasdurchzündung (auch als „Flash-Over“ bezeichnet) entstehen so Temperaturen von bis zu 1000 °C. Trotz moderner Schutzkleidung kann es hier zu Verbrennungen, bei unkontrollierter Wasserabgabe zusätzlich zu starken Verbrühungen, kommen.

Kein Einsatz gleicht dem anderen. Ein Feuerwehrmann steht ständig vor neuen Herausforderungen und muss in Sekundenschnelle die richtige Taktik wählen. Und dies bei negativen Faktoren wie Nullsicht, Rauch, Hitze, einer unbekannten Umgebung und Zeitdruck.

Da zum Glück nicht so oft reale Einsätze stattfinden, ist das Üben unter realen und gesicherten Bedingungen sinnvoll und notwendig.

Die beteiligten Einsatzkräfte haben sich sehr lobend über die Organisation und dieser Möglichkeit des realistischen Trainings ausgesprochen.

Fotos: FF Hennickendorf

Historische Feuerwehr-Auszeichnungen in Brandenburg

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Nov 212020
 

Eine kleine Zusammenstellung von Hans-Dieter Kandzia

Verdienste oder langjährige treue Dienste bei der Brandbekämpfung bzw. im Dienst der Pflicht- oder (ab 1855) in den Freiwilligen Feuerwehren in Brandenburg wurden, wenn überhaupt, bis Ende des 19. Jahrhunderts mit allgemeinen Auszeichnungen des Königreiches Preußen geehrt. Eine eigene Feuerwehrauszeichnung erstritten die Feuerwehrverbände beim König von Preußen ( als deutscher Kaiser Wilhem II. ) erst 1908. In der Weimarer Republik durften nach dem 1. Weltkrieg keine Orden und Ehrenzeichen verliehen werden. Nach einiger Zeit setzte man sich aber darüber hinweg. Im II. Weltkrieg wurde Eiserne Kreuze und Kriegsverdienstkreuze wichtiger. Auch die DDR stiftete relativ spät eigene Auszeichnungen für Feuerwehren.

Die Feuerwehrverbände stifteten anstelle oder zusätzlich eigene Auszeichnungen, die als organisationseigene Auszeichnungen gelten oder ( wie das heutige Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz) staatlich anerkannt sind.

Als Besonderheit ist anzumerken, dass das heutige Land Brandenburg mit seinem aktuellen „Ehrenzeichen im Brandschutz“ dem Vorbild des „Feuerwehr-Verdienstkreuzes“ des Provinzial-Feuerwehrverbandes folgte und der Landesfeuerwehrverband das staatliche Reichsfeuerwehr-Ehrenzeichen als Vorbild für sein „Feuerwehr-Ehrenkreuz“ nahm.

Historisch wurden die staatlichen Verdienstauszeichnungen auch für die staatliche Ehrung 25-jähriger treue Dienste in der Feuerwehr verwendet. Der brandenburgische Provinzial-Feuerwehrverband führte organisationsintern schon 1885 Silberlitzen (ab 10 Jahre in 5-Jahrschritten ) ein. Zusätzlich stiftete der Landesfeuerwehrverband Preußen Auszeichnungen für 25 und 40-jährige treue Dienste. Erst in der DDR wurden gesonderte staatliche Auszeichnungen für mehrjährige treue Dienste eingeführt.

Heute haben wir ja Medaillen für treue Dienste von 10 – 80 Dienstjahre. Letztere kommen ohne Jugendfeuerwehrzeiten wohl nicht mehr oft zur Anwendung.

Historische Dienstgradabzeichen der Freiwilligen Feuerwehr in Brandenburg

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Nov 152020
 

Eine kleine Zusammenstellung von Hans-Dieter Kandzia

Durch die organisierte Brandbekämpfung ergab sich auch die Notwendigkeit der Kennzeichnung von Führungsfunktionen. Das wurde historisch in jeder Feuerwehr und uneinheitlich geregelt. Die Feuerwehrverbände bemühten sich hier um Einheitlichkeit und Verbindlichkeit. Ab 1880 wurden für Führungskräfte durch den Provinzialfeuerwehrverband Brandenburg Rangabzeichen als Schulterstücke organisationsintern festgelegt.

Der preußische Staat, also das Königreich Preußen hat dazu erst 1901 Regelungen erlassen, die 1906 für die Führungskräfte noch mal verbessert wurden. Diese Regelungen überdauerten den 1. Weltkrieg und galten auch im republikanischen Freistaat Preußen.

Während des Nationalsozialismus wurden neue Feuerwehr-Rangabzeichen in Preußen festgelegt, die dann auch für ganz Deutschland und angeschlossene Gebiete (Österreich) galten. Die Rangabzeichen und die Rangbezeichnungen wurden im II. Weltkrieg noch 2 mal geändert, um polizeiliche und militärische Begriffe und Abzeichen zu verdeutlichen.

Nach dem II. Weltkrieg wurden die Freiwilligen Feuerwehren in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR weiterhin unter polizeilicher Führung gelassen. Das spiegelt sich auch in den Rangabzeichen wieder, die zuerst bei der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr gleich waren. Als Vorbild wurden außer beim Lösch- und Unterbrandmeister die Rangabzeichen aus den 40-ziger Jahren genommen.

1959 erhielten die Freiwilligen Feuerwehren eigene Rangabzeichen, die sich insbesondere farblich von der Berufsfeuerwehr (Organ Feuerwehr) unterschieden. Hier griff man auf das Vorbild von 1934 zurück.

!974 wurden die Mannschafts- und Unterführerschulterstücke verbreitert und 2 Dienstgrade hinzugefügt ( Unterfeuerwehrmann und Oberlöschmeister). Analog Armee und Polizei wurde die sowjetische Sternanordnung bei den Offizieren eingeführt. 1984 kamen als höchste Dienstgrade die Ober- und Hauptbrandinspektoren hinzu. Hier waren bei der Gestaltung nicht Major und Oberstleutnant, sondern die Branddirektorenschulterstücke von 1901 Vorbild.

Im heutigem Land Brandenburg wurden wie in Niedersachsen und Schleswig-Holstein die Dienstgradabzeichen von 1939/43 zum Vorbild genommen, wobei die Brandmeisterschulterstücke starke Ähnlichkeiten mit den Offiziersschulterstücken der königlich-preußischen Armee bzw. Reichswehr- und Wehrmachtsbeamten haben.

Am Freitag, den 13. ist Rauchmeldertag

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Nov 022020
 

Anlässlich des Rauchmeldertags am Freitag, den 13. November, weist die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ auf die Erfolge ihrer 20jährigen Informationskampagne hin: Die Aufklärungsarbeit gemeinsam mit vielen Partnern und die zum Jahresende nahezu bundesweit eingeführte Rauchmelderpflicht haben dafür gesorgt, dass die meisten Menschen in Deutschland durch Rauchmelder vor tödlichem Brandrauch besser geschützt sind.

Berlin und Brandenburg sind die letzten Bundesländer, in denen die Übergangsfrist der Gesetzgebung für Altbauten zum Jahresende ausläuft.

Dennoch ist die Hälfte der Eigenheime (Einfamilienhäuser und Reihenhäuser) nicht ausreichend bis gar nicht mit Rauchmeldern ausgestattet. 

In Deutschland retten Rauchmelder pro Tag durchschnittlich vier Menschen vor gesundheitlichen Schäden oder sogar dem Tod. Das ergab eine Auswertung der Medienberichterstattung von Dezember 2019 bis Februar 2020. Auch die im März dieses Jahres veröffentlichte Studie „Wirksamkeit der Rauchwarnmelderpflicht“ weist statistisch nach, dass seit Einführung der Rauchmelderpflicht immer mehr Leben gerettet werden.

Wir appellieren daher an alle Eigentümer, sich und die eigene Familie zuhause ausreichend mit Rauchmeldern zu schützen.

Die 5 größten Irrtümer im Zusammenhang mit Rauchmeldern:

  • Wenn es brennt, bleibt genug Zeit – Irrtum:
    Bei einem Brand bleiben höchstens 120 Sekunden zur Flucht.
  • Ein Rauchmelder im Flur reicht – Irrtum:
    Rauchmelder gehören mindestens in alle Flure, Schlaf- und Kinderzimmer, in Berlin und Brandenburg auch in alle Aufenthaltsräume außer der Küche.
  • Die Rauchmelderpflicht gilt nur für Vermieter, nicht für Eigentümer im selbst genutzten Wohnraum – Irrtum:
    Die Pflicht gilt für alle Eigentümer!
  • Ich bemerke den Brand rechtzeitig – Irrtum:
    Nachts schläft auch der Geruchssinn, man wird bei einem Brand nicht wach. 
  • Qualität von Rauchmeldern erkennt man allein am CE-Zeichen – Irrtum: gute Rauchmelder tragen zusätzlich das Qualitätszeichen „Q“.

Empfehlung zur Einstellung des Dienstbetriebes der Jugendfeuerwehren in Märkisch Oderland

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Okt 312020
 

Der pandemische und exponentielle Verlauf des Corona-Virus hat weltweit für erhebliche Veränderungen gesorgt. Hierfür waren auch im Land Brandenburg einige eingreifende Maßnahmen notwendig, zum Beispiel das Einschränken der sozialen Kontakte. Obwohl uns die Wichtigkeit von Bildungs-, Aus-und Weiterbildungsmaßnahmen bewusst sind, sind aus unserer Sicht die entsprechenden Maßnahmen mit der Jugendfeuerwehr nicht mehr zu halten.

Daher empfehlen wir den Dienstbetrieb der Jugendfeuerwehren ab sofort bis auf Weiteres einzustellen.

Bitte seid Euch immer bewusst, dass es an uns allen liegt ob sich Regeln weiter verschärfen oder wieder gelockert werden können. Handelt dementsprechend in euren Feuerwehren in euren Funktionen mit Umsicht und Weitblick. Seid Euch dessen bewusst, dass ihr in der Öffentlichkeit steht und viele Menschen unser Tun und Handeln mit Interesse verfolgen. Bitte zeigt euch weiterhin vorbildlich und souverän. Wir bedanken uns für Euer Verständnis und die Kooperationsbereitschaft aller Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer.

Bitte bleibt gesund!

Eure Kreisjugendfeuerwehrleitung Märkisch-Oderland

Übersicht der Führungskräfte der Feuerwehren in MOL

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Okt 292020
 

Durch einige Neubesetzungen der Wehrführerfunktionen im Landkreis Märkisch-Oderland ist es erforderlich eine neue Übersicht zu veröffentlichen.

  • Kreisbrandmeister: Sebastian Nestroy, FF Altlandsberg
  • stellv. Kreisbrandmeister: Andreas Zwick, FF Genschmar
  • stellv. Kreisbrandmeister: David Seeger, FF Bad Freienwalde
  • Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband: Klaus-Peter Püschel, FF Rehfelde
  • stellv. Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband: Christian Ziche: FF Falkenberg

Wehrführer:

  • Stadt Strausberg: Uwe Schmidt, FF Strausberg
  • Stadt Altlandsberg: Christian Markhoff, FF Altlandsberg
  • Stadt Bad Freienwalde: Rene Erdmann, FF Bad Freienwalde
  • Stadt Seelow: Candy Schmiedeke, FF Seelow
  • Stadt Müncheberg: komm. Udo Lau, FF Obersdorf
  • Stadt Wriezen: Thomas Keil, FF Wriezen
  • Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf: Thomas Rubin, FF Vogelsdorf
  • Gemeinde Petershagen/Eggersdorf: Raik Brauner, FF Petershagen
  • Gemeinde Hoppegarten: Marius Venslauskas, FF Hönow
  • Gemeinde Neuenhagen: Rico Vogel, FF Neuenhagen
  • Gemeinde Letschin: Ralf Karaschewski, FF Kienitz
  • Gemeinde Rüdersdorf: Björn Hanneck, FF Hennickendorf
  • Amt Neuhardenberg: Tino Treske, FF Gusow
  • Amt Golzow: Andreas Zwick, FF Genschmar
  • Amt Märkische Schweiz, Burghard Miesterfeld, FF Garzau
  • Amt Falkenberg-Höhe: Mario Sarre, FF Dannenberg
  • Amt Lebus: Ralf-Thore Fabig, FF Lebus
  • Amt Seelow-Land: Sven Müller, FF Niederjesar
  • Amt Barnim-Oderbruch: Henri Mandke, FF Alttrebbin

Landesgeld für Jugendfeuerwehren

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Okt 232020
 

Aus Lottomitteln des Ministerium für Inneres und Kommunales haben in MOL die Jugendfeuerwehren der Stadt Altlandsberg und des Amtes Seelow-Land 2020 auf Antrag der Träger des Brandschutzes finanzielle Zuwendungen erhalten.

Die Stadt Altlandsberg wird bei der Beschaffung von Wettkampfgeräten für den Feuerwehrsport der Jugendfeuerwehr in Höhe von rund 7.750 Euro unterstützt. Wettkämpfe sind ein wichtiger Bestandteil der Tätigkeit in der Jugendfeuerwehr. Mit ihnen werden Teamfähigkeit und die sportliche Betätigung gefördert.

Das Amt Seelow-Land erhält für die Beschaffung eines Druckbegrenzungsventils rund 250 Euro. Dieses wird für die Ausübung der Feuerwehrwettkämpfe oder Übungen benötigt. Ohne das Druckbegrenzungsventil dürfen die Kinder nicht an Wettkämpfen zum Löschangriff teilnehmen.

Hauptausschuss-Tagung

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Okt 172020
 

Am Sonnabend, den 17.10.2020 tagte der Hauptausschuss des KFV MOL im Gerätehaus der FF Bad Freienwalde.

Corona bedingt wurde die HA-Tagung, die sonst jährlich im Frühjahr stattfindet, zu diesem Termin verschoben.

In den neuen und großen Räumlichkeiten und besonders im Versammlungsraum konnten die erforderlichen Hygieneregeln eingehalten werden.

Der Versammlungsleiter Kam. Uwe Schmidt begrüßte ca. 30 Kameradinnen und Kameraden sowie als Gäste

  • den FB-Leiter der Stadtverwaltung Herrn Jens Schmoldt
  • den FD-Leiter der Kreisverwaltung Herrn Martin Zohles
  • den Vizepräsidenten des LFV Kam. Frank Kliem
  • und den Kreisbrandmeister Kam. Sebastian Nestroy

Die Gäste Schmoldt und Kliem richteten auch ein Grußwort an die Versammlung.

Die Tagungsordnung wurde einstimmig angenommen:

Den Bericht des Vorstandes hielt der Vorsitzende des KFV Kam. Klaus-Peter Püschel. Er erinnerte an die Höhepunkte in 2019 im Einsatzgeschehen und in der Verbandsarbeit, z.B. Waldbrände und der Brand des Handelszentrums in Strausberg sowie an die Festveranstaltung zum 25. Jubiläum des KFV.

Obwohl die Personalzahlen in den letzten 3 Jahren in etwa konstant geblieben sind, ist die Tageseinsatzbereitschaft der FF nach wie vor fast überall schwierig zu gewährleisten.

Ausbildung, Auszeichnungen, Alters- und Ehrenabteilung und andere Aktivitäten der 2574 Einsatzkräfte und 945 Alters- und Ehrenmitglieder wurden erläutert.

Den Bericht des Kreisjugendwart hielt der komm. stellv. Kreisjugendfeuerwehrwart Kam. Jörg Patella und berichtete über die Arbeit der neuen Jugendfeuerwehrleitung der 76 Jugendfeuerwehren mit 1199 Mitgliedern im Kreis.

Den Bericht der Kassenrevision trug das Mitglied der Revisionskommission Kam. Renate Rosenfeld vor: Danach wurde dem KFV die ordnungs- und sachgemäße Verwendung und der sparsame Umgang mit den Finanzmitteln des Verbandes bestätigt. Der Schatzmeister erläuterte die finanziellen Corona bedingten Entscheidungen für die Monate Januar-Oktober 2020. Darauf hin wurden die 3 Beschlüsse in der TO einstimmig bestätigt.

Abschließend zeichnete der Vorsitzende einige Kameraden für ihre Leistungen aus:

  • Kam. Christian Ziche mit dem Ehrenzeichen des KFV
  • Kam. Guido Bell und Uwe Pranzner mit der Ehrennadel des KFV in Silber
  • Kam. Frank Günzler mit einem Ehrengeschenk

Wildschwein-Fallwildsuche der Feuerwehren, des Katastrophenschutzes und anderen Helfern

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Okt 112020
 

Mit Bildern von der MOZ und den FF Neuenhagen, Rüdersdorf, Müncheberg, Hennickendorf, Küstrin-Kietz und der DLRG von der Fallwildsuche zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest am Sonnabend, dem 10. Oktober 2020 im südöstlichen Oderbruch bei Golzow.

Nach der Begrüßung durch den Landrat Gernot Schmidt und einer Einweisung erfolgte die organisierte Absuche des Gebietes. Das Einsatzgebiet hatte eine Größe von rund 45 km² und wurde dazu in 5 Einsatzabschnitte eingeteilt.

Aufgrund der unterschiedlichen Topografie des Geländes kamen dabei verschieden Techniken zum Einsatz. Was nicht fußläufig abgesucht werden konnte, wurde mittels Drohnen oder per Boot vom Wasser aus abgesucht. Rund 350 Helferinnen und Helfer von Feuerwehren, THW, Hilfsorganisationen, Jägerschaft und Landratsamt waren den ganzen Samstag im Einsatz. Die Verpflegung erfolgte in bewährter Weise durch die DLRG Hennickendorf mit Frühstücksbeuteln, Mittag und Getränken. Der gesamte Einsatz dauerte von 08.00 – ca. 17.00 Uhr.

Herzlichen Dank an alle Einsatzkräfte.

Zu Land, zu Wasser und aus der Luft: Fallwildsuche im Afrikanische Schweinepest- Kerngebiet bei Bleyen

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Okt 092020
 

Pressemitteilung des Landkreises MOL vom 09.10.2020

Nach dem amtlich festgestellten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Märkisch-Oderland werden weitere Maßnahmen unternommen, um die Ausbreitung des Seuchengeschehens zu verhindern.
In einer groß angelegten Fallwildsuche am morgigen Samstag den 10. Oktober 2020 wird das 45 km² große Kerngebiet intensiv nach verendeten Wildschweinen abgesucht.
Unter der Leitung des Fachdienstes Zivil-, Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamtes wird das in 5 Einsatzabschnitte eingeteilte Gebiet um den Fundort, entsprechend der jeweiligen Topographie mittels unterschiedlicher Techniken nach Fallwild abgesucht.

300 Einsatzkräfte beteiligt

Die Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises Märkisch-Oderland, Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren, das THW, die Polizei, Jäger, Landwirte und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Märkisch-Oderland sind an der Fallwildsuche beteiligt.
Die meisten Helferinnen und Helfer werden nach einem festen Raster am Boden – also auf Feldern, Wegesrändern und in Dickichten – nach verendetem Schwarzwild suchen.
Wasserseitig wird die Fallwildsuche an Schilfgürteln und den Wiesen entlang der Oder durch das THW, die DLRG Hennickendorf und die Feuerwehr Rüdersdorf mittels Booten betrieben.
Hoch moderne Suchtechnik kommt zudem durch den Einsatz von vier Drohnen unter anderem mit Wärmebildkameras zum Tragen.
Die eingeteilten Drohnenführer des Landkreises und der Polizei können Aufnahmen beispielsweise von Maisfeldern oder der Oderinsel vor Küstrin-Kietz machen und live auswerten.
Die Fallwildsuche wird um 08:00 Uhr beginnen. Im Kerngebiet kann es an diesem Tag zu vermehrten Wildwechseln (Reh, Fuchs und Hase) kommen.
Alle Verkehrsteilnehmer werden um Vorsicht gebeten – hiervon kann auch die B1 nahe des Grenzübergangs Küstrin-Kietz /Kostrzyn betroffen sein.