Spendenkonto für Hochwasseropfer eingerichtet

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Jul 192021
 

Landrat Gernot Schmidt ruft gemeinsam mit der Märkischen–Oderzeitung, der Lausitzer Rundschau, der Kreisarbeitsgemeinschaft Märkisch‑Oderland des Städte- und Gemeindebundes und der KAG „Kulturerbe Oderbruch“ zu Spenden für die Hochwassergeschädigten in Deutschland auf.

Die Hochwassersituation in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen erinnern uns stark an das Oderhochwasser 1997 und das Binnenhochwasser 2010/2011. Auch dort hatten wir eine Extremsituation und viele Menschen in unserer Region sahen ihr Hab und Gut bedroht. Die Existenzangst war allgegenwärtig.
Wir alle haben noch die Bilder von den Wassermassen vor Augen, welche die Märkische-Oderzeitung eindrucksvoll beim Oderhochwasser 1997, unter den Titel „Die Flut“, zusammenfasste.
Damals hatte uns die große Hilfsbereitschaft der Menschen aus ganz Deutschland sehr beeindruckt. Gerade aus den jetzt betroffenen Gebieten kamen zahlreiche Helfer um uns zu unterstützen.
Mit zahlreichen Spendengeldern konnten im Oderbruch viele Zerstörungen wieder beseitigt werden. Diese Hilfsbereitschaft gab uns viel Mut und die Stärke der Gemeinschaft hat uns tief beeindruckt. Vor der gleichen Situation stehen nun Tausende Menschen in den Hochwassergebieten.

Deshalb rufen wir, die Vorsitzenden und Stellvertreter der Kommunalen Arbeitsgemeinschaften, der Bürgermeister von Wriezen, Golzow und Letschin, gemeinsam mit dem Landrat und in enger Verbundenheit mit den Städten, Ämtern und Gemeinden des Landkreises Märkisch-Oderland zur Spendenaktion,  Hochwasserhilfe 2021, auf.
Mit dem gesammelten Geld möchten wir konkrete Unterstützung in den hochwassergeschädigten Regionen, bei der Beseitigung und Überwindung der Hochwasserschäden, leisten.

Landrat Gernot Schmidt: „Hier kann Märkisch-Oderland zeigen, dass die Solidarität bei der Bewältigung von unvorhersehbaren Naturereignissen in Deutschland ungebrochen ist. Die Kraft der Gemeinschaft soll nun denen helfen, die uns damals geholfen haben.“

Spendenkonto bei der Sparkasse Märkisch-Oderland

Zahlungsempfänger:  Landkreis Märkisch-Oderland
IBAN:  DE39 1705 4040 0020 0662 95
BIC:  WELADED1MOL
Stichwort: Spenden Hochwasserhilfe 2021

Ab einer Summe von 200 € wird für die Ausstellung einer Spendenbescheinigung die Adresse der Spender benötigt!

Fördermittel vom Land Brandenburg

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Jul 192021
 

Gemäß der Infrastrukturrichtlinie des Landes Brandenburg werden demnächst 10 Millionen Euro für bauliche Investitionen im Brandschutz in den Kommunen des Landes Brandenburg als Fördermittel ausgereicht.

Dafür waren fundierte Anträge der Träger des Brandschutzes zu stellen.

Der Kreisfeuerwehrverband hat diese Anträge unterstützt und begrüßt, dass davon 8 Freiwillige Feuerwehren des Landkreises Märkisch-Oderland dabei sind:

  • FF Leuenberg
  • FF Sachsendorf
  • FF Fredersdorf/Nord
  • FF Hönow
  • FF Sophiental
  • FF Groß Neuendorf
  • FF Neuenhagen b. Berlin
  • FF Wriezen

Brand einer Batteriespeicheranlage in Neuhardenberg

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Jul 182021
 

Seit dem Wochenende 17./18.07.2021 Nachts brannte eine 5 Megawatt – Lithium Batteriespeicheranlage in einem Container eines Solarkraftwerkes auf dem Flugplatzgelände Neuhardenberg. Seit Sonntag um 00.20 Uhr bis gegen Mittag waren 113 Einsatzkräfte aus den FF Neuhardenberg, Altfriedland, Quappendorf, Seelow, Hermersdorf, Ihlow, Letschin, Wriezen, Müncheberg, Altlandsberg, Neuenhagen und Petershagen bei Berlin sowie von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) im Einsatz. Vor Ort waren auch der Kreisbrandmeister Sebastian Nestroy.

Unter schwerem Atemschutz drangen die Einsatzkräfte in den qualmenden ehemaligen Hangar ein. Dabei erkannten sie, dass es nur in einem von fünf Containern brannte. Das Solarkraftwerk verfügte über eine Gesamtleistung von fünf Megawatt, aufgeteilt auf fünf Zellen. Eine dieser Ein-Megawatt-Zellen hat gebrannt. Noch in der Nacht zog die Feuerwehr den Container mit der brennenden Zelle mithilfe eines Traktors und eines Radladers aus dem Gebäude. und löschten ihn endgültig ab.

Durch die Besatzung des CBRN (ABC) -Erkunders der FF Petershagen wurde dabei die Art und Intensität der frei gesetzten schädlichen Stoffe und Gase gemessen. Es wurde hochgiftige Flusssäure freigesetzt, die auch das Löschwasser kontaminierte. 11 Einsatzkräfte wurden zusätzlich zur Dekontamination durch den Gefahrstoffzug wegen Durchnässung ihrer Einsatzbekleidung mit dem Löschwasser zur vorbeugenden 24-Stunden-Beobachtung ins Krankenhaus eingewiesen. Den Kameraden geht es gut.

Die kontaminierten Feuerwehrfahrzeuge, Schläuche und Materialien werden im FTZ mit Calciumchlorid-Lösung gewaschen und neutralisiert. Die Einsatzkleidung wird vernichtet werden müssen. Vor Ort neutralisierte der Decon-P des Gefahrstoffzuges die Säure mit zusätzlich mitgeführtem Calciumchlorid .

Landrat Gernot Schmidt (SPD) dankte direkt am Einsatzort den Feuerwehrleuten. 

Gute und schlechte Neuigkeiten vom Feuerwehrsport in MOL

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Jul 112021
 

Nach langer, langer Pause wegen Corona konnten unsere Feuerwehrsportler wieder zum Wettkampf zusammenkommen. In Günthersdorf (LOS) wurde der erste Wettbewerb zum Brandenburger 4-Bahnenpokal im Löschangriff ausgetragen.

Aus MOL nahmen die Männermannschaften aus Genschmar, Libbenichen, Zeschdorf und Groß Neuendorf teil.

In der TGL-Wertung erreichte Genschmar den 2. Platz in 21,80s. In der ZL Wertung der Männer siegten die Jungs aus Genschmar mit einer Zeit von 20,62s, gefolgt von Libbenichen, die sich mit einer persönlichen Bestzeit von 22,09s einen tollen zweiten Platz erkämpften.

Nun zur schlechten Nachricht vom einzigen öffentlich zugänglichen MOL – Steigeturm in Buckow-Waldsieversdorf.

Randalierer und Vandalen haben den Turm, der Trainings- und Wettkampfstätte zu Kreismeisterschaften war, zerstört. Wir sind erstmal fassungslos.

Neues vom FA „Traditionspflege“

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Jul 082021
 

Am 07.07.2021 trafen sich die Angehörigen des Fachausschusses „Traditionspflege“ ( ehemals Feuerwehrhistorik) des KFV MOL im Gerätehaus der FF Strausberg.

Der Leiter des FA Kamerad Mario Strutzke wurde 2020 zum stellv. Gemeindewehrführer von Rüdersdorf berufen und bat deshalb um Abberufung von dieser Funktion.

Die Mitglieder des FA schlugen deshalb dem Vorstand des KFV den Kamerad René Kruschke von der FF Neutrebbin zum neuen Leiter des Fachaussschusses vor.

Kamerad Kruschke war langjähriger Ortswehrführer und hat an der Erhaltung und Pflege des historischen Gerätehauses und der alten Technik in Neutrebbin und im Oderbruch großen Anteil.

Auf der Tagung wurden auch die nächsten Aufgaben des FA besprochen. Das sind insbesondere Themen wie das „Feuerwehrmosaik“,  „Vom Schlauchturm zum FTZ“ oder “ Das Ausbildungskommando der FF (ABK/F) in Bad Freienwalde“

Wir erweisen die letzte Ehre!

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Jul 012021
 

Leider konnten der Kreisfeuerwehrverband und seine Mitglieder wegen der Corona-Pandemie-Lage auch im Mai und Juni 2021 unseren Verstorbenen nicht immer mit allen würdigen Ehren auf einer Trauerfeier die letzte Ehre erweisen.

Deshalb wollen mit dieser Traueranzeige unsere Achtung und Dankbarkeit für die Lebensleistung unserer verstorbenen Kameradinnen und Kameraden ausdrücken. Den Angehörigen wünschen wir viel Kraft.

Waldbrandgefahrenstufe 5

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Jun 192021
 

30° Grad heiß, Sonne satt, trockene Böden und kein Regen in Sicht. Das bedeutet „sehr hohe Waldbrandgefahr 🔥🔥🔥🔥🔥 Stufe 5″ in allen Landkreisen!

Aber: das muss kein Waldbrandwetter sein! Mehr als 90% aller Waldbrände werden durch menschliches Handeln verursacht. Daher ist gerade jetzt maximale Vorsicht geboten! Jede unachtsam weggeworfene Zigarette ist ein potenzieller Brandsatz, womöglich mit verheerenden Folgen.

Die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Märkisch-Oderland werden es Ihnen danken!

Sitzung des Fachausschusses für Bildung und Verbandswesen des Landesfeuerwehrverbandes in Petershagen (MOL)

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Jun 152021
 

Am 12.06.2021 fand die 2. Sitzung des Fachausschusses für Bildung und Verbandswesen vom Landesfeuerwehrverband Brandenburg e.V. in der Freiwilligen Feuerwehr Petershagen bei Berlin (MOL) statt. Der Gemeindewehrführer von Petershagen/Eggersdorf Raik Brauner, Mitglied des Fachausschusses, hatte dazu in sein Heimat-Gerätehaus eingeladen.

Nachdem die erste Sitzung im März noch als Videokonferenz durchgeführt wurde, konnte sie dieses Mal unter Leitung des Kameraden Jan von Bergen als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Bevor es jedoch an die Arbeit ging, führten die Mitglieder einen Corona-Schnelltest durch. Nachdem das negative Ergebnis vorlag, wurde mit der Erstellung eines Werbeflyers zur Mitgliedergewinnung für den Fachausschuss begonnen. Dies hatten die Teilnehmer in ihrer Sitzung im März beschlossen. Nach der Festlegung des Layouts, wählten die FA-Mitglieder die zuvor aufgenommen Fotos aus. Die verschiedenen Motive geben einen Einblick in die Arbeit des Fachausschusses. Zu guter Letzt mussten die Inhalte in Textform gebracht werden. Dies stellte sich schwerer dar als gedacht, da zu viel Text vermieden werden sollte, aber die gewünschten Inhalte trotzdem vermittelt werden sollen.

Ehrennadel und neues Fahrzeug

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Jun 062021
 

Am 02. Juni 2021 wurde im Amt Barnim-Oderbruch ein neuer Gerätewagen-Logistik (GWL) an die FF Neulewin übergeben. An dieser Veranstaltung nahmen neben den Angehörigen der Ortsfeuerwehr und Vertretern des Ortes auch

  • der Landrat Gernot Schmidt
  • der Amtsdirektor Karsten Birkholz
  • die Amtsausschussvorsitzende Simona Koß
  • der Amtswehrführer Henri Mandke und der
  • der Vorsitzende des KFV Klaus-Peter Püschel

teil.

Die Veranstaltung wurde gleichzeitig genutzt, den Kameraden Mathias Raasch nach 10 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Ortswehrführer zu verabschieden. Die Laufbahn bei der Freiwilligen Feuerwehr des im Amt wegen seiner Sachlich -und Fachlichkeit geschätzten Kameraden Rasch begann 1997 beim Oderhochwasser.

Vom Kreisfeuerwehrverband wurden Kam. Rasch mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Holzfeuer im Freien

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Mai 312021
 

Kleine Holzfeuer sind ohne behördliche Ausnahme vom Verbrennungsverbot nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das gilt nicht für das Verbrennen von Abfall insbesondere aus dem Garten.

Für ein Feuer im Freien darf ausschließlich naturbelassenes, trockenes Holz wie Holzscheite, kurze Äste und Reisig, verwendet werden. Frisch geschlagenes Holz trocknet sehr langsam. Erst wenn die Holzscheite ein bis zwei Jahre gut durchlüftet gelagert wurden, sind sie trocken.

Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Laub sowie frischer Baum- und Strauchschnitt und Abfälle aus gestrichenem, lackiertem oder mit Schutzmitteln behandeltem Holz, mit Teer oder Dachpappe verunreinigtes Abbruchholz sowie Sperrholz, Spanplatten und Faserplatten dürfen nicht verbrannt werden.

Die Größe des Holzhaufens darf im Durchmesser und in der Höhe einen Meter nicht übersteigen. Bei größeren Feuern, wie Osterfeuern, ist grundsätzlich eine Ausnahme bei der örtlichen Ordnungsbehörde zu beantragen.

Entsprechend der Größe des Feuers, der Richtung und Stärke des Windes und den besonderen örtlichen Gegebenheiten muss eine
ausreichende Distanz zu brennbaren Materialien bestehen. Dies gilt besonders bei brandgefährdeten Bauten zum Beispiel mit Reetdächern beziehungsweise Dächern mit Dachpappe sowie zu trockenem Ödland, Schilfgürteln oder Getreidefeldern.
Um die Feuerstelle sollte ein Schutzstreifen aus Sand oder Steinen angelegt werden, um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Dazu sind Löschmittel wie Wasser, Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke bereitzuhalten.

Feuer direkt im Wald sowie in einem Abstand von weniger als 50 Metern zum Wald sind verboten. Ab Waldbrandgefahrenstufe 4 sollte generell auf ein Feuer im Freien verzichtet werden.

Falls Sie ein Holzfeuer planen, empfiehlt es sich, vorab mit Ihren Nachbarn zu sprechen. Rauchbelästigung ist in jedem Fall zu vermeiden. Gegenseitige Rücksichtnahme ist immer auch das A und O für ein gutes Miteinander.