Erste Ortsfeuerwehr in Corona-Quarantäne

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Apr 142021
 

Zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 ist im Landkreis Märkisch-Oderland auch eine Feuerwehr betroffen, da deren Mitglieder in Quarantäne müssen.

Wie die Kreisverwaltung am Mittwoch mitteilte, handelt es sich bei der betroffenen Einheit um die Freiwillige Feuerwehr Lietzen im Amt Seelow. Seit Montag und bis Sonnabend, 24. April, müssen sich 16 Einsatzkräfte in häusliche Isolation begeben. Die Einheit ist laut der Kreisverwaltung damit nicht mehr einsatzfähig. Deren Aufgaben müssen in dieser Zeit nun andere Feuerwehren des Amtes abdecken.

Gerätehaus in Lietzen

Neuer Landesbranddirektor

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Apr 082021
 

Der bisherige Landesbranddirektor Heinz Rudolph hat wegen verstärkter Anforderungen als Leiter der LSTE um seine Entbindung von der Funktion des Landebranddirektors gebeten.

Mit Wirkung vom 25.03.2021 hat der Minister des Innern und für Kommunales Michael Stübgen den bisherigen stellv. Landesbranddirektor Michael Koch zum neuen Landebranddirektor bestellt.

Wir danken Kameraden Rudolph für seine bisherige Arbeit und wünschen Kameraden Koch viel Erfolg.

Landes-Förderung für Feuerwehrnachwuchs (Jugendfeuerwehr) wird weitergeführt

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Apr 082021
 

Brandenburg investiert weiter in die Nachwuchsgewinnung des Brand- und Katastrophenschutzes. Die entsprechende Förderrichtlinie wurde evaluiert und überarbeitet. Einfachere und schnellere Antragsverfahren sowie ein konkreter Maßnahmenkatalog sind die wichtigsten Neuerungen.

Folgende Maßnahmen werden gefördert:

a) Werbematerialien zur Nachwuchsgewinnung sowie die Durchführung von Veranstaltungen zur Mitgliedergewinnung (z. B. Tag der offenen Tür),

b) Ausgaben zur Verbesserung der materiellen Basis der Arbeit in den Jugendfeuerwehren oder Jugendorganisationen einer im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisation:
– Medientechnik,
– Ausbildungstechnik und -materialien,
– Materialien zur Brandschutzerziehung (u. a. Brandschutzkoffer, Rauchdemohäuser),

c) Schutzbekleidung für jedes nachgewiesene aktive Mitglied in einer Jugendfeuerwehr (entsprechend der Bekleidungsrichtlinien der Deutschen Jugendfeuerwehr einschließlich der Winter- und/oder Wetterschutzbekleidung) oder Jugendorganisation einer im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisation,

d) Schutzbekleidung entsprechend der Bekleidungsrichtlinien der Deutschen Jugendfeuerwehr einschließlich der Winter- und/oder Wetterschutzbekleidung für Schülerinnen und Schüler, die an einem Wahlpflichtfach „Feuerwehr“ oder einer entsprechenden Arbeitsgemeinschaft teilnehmen,

e) Transportfahrzeuge zur Personenbeförderung ausschließlich für Zwecke der Jugendfeuerwehren oder Jugendorganisationen einer im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisation (ohne Aufbau von Sondersignalanlagen nach § 52 (3) und § 55 (3) StVZO, ohne Kennzeichnung als Feuerwehreinsatzfahrzeug, z. B. durch Funkkenner oder der Aufschrift „Feuerwehr“, sowie ohne Ausrüstung mit Funkgeräten und sonstiger feuerwehrtechnischer Beladung),

f) Anhänger für Zwecke der Jugendfeuerwehren oder Jugendorganisationen einer im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisation,

g) Sachkosten für weitere Aktivitäten der o.g. Antragsberechtigten an Schulen, wie z. B. Projektwochen, „Blaulicht-Tage“ und auf den Bevölkerungsschutz orientierte Wahlpflichtfächer,

h) Materialien der Erste-Hilfe-Ausbildung und der Ausbildung von Jugendlichen im Bereich Rettungsschwimmen.

Die Träger des Brandschutzes müssen die Anträge stellen, sie verfügen auch über die Informationen.

Wir erweisen die letzte Ehre!

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Mrz 232021
 

Leider konnten der Kreisfeuerwehrverband und seine Mitglieder wegen der Corona-Pandemie-Lage auch bisher unseren Verstorbenen nicht immer mit allen würdigen Ehren auf einer Trauerfeier die letzte Ehre erweisen.

Deshalb wollen mit dieser Traueranzeige unsere Achtung und Dankbarkeit für die Lebensleistung unserer verstorbenen Kameradinnen und Kameraden ausdrücken. Den Angehörigen wünschen wir viel Kraft.

Online-Fortbildungsangebote für Führungskräfte von Freiwilligen Feuerwehren

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Mrz 152021
 

Die ehrenamtlichen Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Land Brandenburg zeigen sich regelmäßig für eine effiziente und professionelle Gefahrenabwehr zum Schutz von Menschen, Tieren, Umwelt und Sachwerten verantwortlich. Die LSTE möchte die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren hierbei unterstützen und Angebote schaffen, das tagtägliche Ehrenamtsleben von Führungskräften durch fachliche Anregungen und Diskurse zu verbessern.

Die pandemische Situation und deren Präventivmaßnahmen sind insbesondere von sozialer Distanz geprägt. Einen Präsenzbetrieb kann an der LSTE unter diesen Umständen vorerst nicht wie gewohnt stattfinden. Für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige bedeutet dies auch einen Verzicht auf Fortbildungsmöglichkeit. Doch es sind es genau diese Möglichkeiten, die die Führungskräfte weiterentwickeln lassen. Gesellschaftliche, technische und ökologische Veränderungen erfordern insbesondere von Führungskräften eine angemessene Entscheidungsreaktion.

Genau diese Entwicklungsgänge möchte die LSTE bei Führungskräften von Freiwilligen Feuerwehren begleiten und bietet im Rahmen von Onlineveranstaltungen Fortbildungsangebote an. Vorerst werden zwei Themen pro Woche in einstündigen Onlineschulungen angeboten.

Lehrgangsübersicht :

ThemaDatum der Veranstaltung
Vegetationsbrandbekämpfung: Herausforderungen in der Gefahrenabwehr18.03.2021
Einsatz von Hubrettungsfahrzeugen23.03.2021
Einsatzstellenhygiene – Hilfestellungen zur Umsetzung der theoretischen Grundlagen25.03.2021
Führungsmittel Lagekarte – Von Bleistift und Papier bis zur digitalen Lösung: Möglichkeiten der Lagedarstellung30.03.2021
Menschenführung – Grundlagen des Stressmanagement06.04.2021
Vegetationsbrandbekämpfung: Bodengebundene Brandbekämpfung Teil 108.04.2021
Vegetationsbrandbekämpfung: Bodengebundene Brandbekämpfung Teil 213.04.2021
Einsatzgrundsätze Atemschutz – Welche Verantwortung trägt die Führungskraft?15.04.2021
Digitale Medienkompetenz – Der Spagat zwischen Herausforderung und Überforderung20.04.2021
Digitalfunk – Update für Führungskräfte22.04.2021
  • Nur für Führungskräfte (mindestens F III/Gruppenführer ) der FF im Land Brandenburg
  • Eine Anmeldung  ist erst 7 Werktage vor dem jeweiligen Seminartermin möglich. Die Anmeldefrist endet zwei Werktage vor dem Seminartermin. Frühere und spätere Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden.
  • Eine personenbezogene Teilnahmezusage (mit Zugangsdaten) erhalten Sie frühstens zwei Werktage vor Seminarbeginn von der LSTE.
  • Bitte beachten Sie die begrenzten Teilnahmekapazitäten. Aus Verfahrensvereinfachungen werden keine Einzelabsagen durch die LSTE versendet.
  • Nach der absolvierten Onlinefortbildung wird durch die LSTE eine Teilnahmebescheinigung erstellt, die über den Landkreis/die kreisfreie Stadt an die Teilnehmenden weitergeleitet wird.

Anmelde-Links:

https://lste.brandenburg.de/lste/de/service/aktuelle-informationen/detail/~15-03-2021-online-fortbildungsangebote-fuer-fuehrungskraefte-von-freiwilligen-feuerwehren

Online-Fortbildungsangebote und Anmeldungen

Feuerwehr während Corona

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Mrz 132021
 

Brände, Stürme, die Schweinepest und vieles andere mehr haben im vergangenen Jahr die Feuerwehr in Märkisch-Oderland beschäftigt. Corona war aber eine der größten Herausforderungen.

Die MOZ – Lokalredaktion Strausberg hat im „Märkischen Echo“ für jeweils ganzseitige Berichte in den zurückliegenden Wochen neun Freiwillige Feuerwehren in Städten und Gemeinden des Altkreises Strausberg besucht, sich in deren Gerätehäusern umgeschaut und mit den Wehrführern über das zurückliegende Jahr gesprochen.

Zusammenfassend dazu einen Bericht von Irina Voigt und die Stellungnahme unseres Kreisbrandmeistes Sebastian Nestroy:

In diesem Jahr gab es bisher noch keine der ansonsten üblichen Jahreshauptversammlungen der Freiwilligen Feuerwehren. Die Treffen sind traditionell Anlass, Bilanz zu ziehen, Beförderungen vorzunehmen, Ehrungen und Auszeichnungen zu vergeben. Und sie sind ein beliebter Grund, in geselliger Runde zusammenzukommen, sich mit Freunden und Familienangehörigen zu treffen – mit genau denen, die das Jahr über oft Rücksicht nehmen und manches Mal hintenan stehen, wenn die Sirene oder die Pieper zum Einsatz rufen. Zu kurz gekommen ist in diesem Jahr bisher auch die öffentliche Würdigung der Leistungen durch die Verwaltungen von Gemeinden oder Städten als Träger des Brandschutzes.

Die MOZ hat in den zurückliegenden Wochen neun Freiwillige Feuerwehren in Städten und Gemeinden besucht, sich in deren Gerätehäusern umgeschaut und mit den Wehrführern über das zurückliegende Jahr gesprochen. Immer wieder ging es dabei um die besonderen Probleme, die die Corona-Pandemie mit sich bringt. Mancherorts wurden die Schulungen und Trainingseinheiten ausgesetzt, in Vogelsdorf beispielsweise organisierte man 1:1-Übungsstunden, in Müncheberg richtete die Wehrführung den Versammlungsraum mit gleich zwei Whiteboards so her, dass alle Hygieneanforderungen eingehalten werden konnten.

Kreisbrandmeister Sebastian Nestroy lobt in diesem Zusammenhang das Engagement der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren zwischen Hönow und Müncheberg. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Trainingsstand bei unseren Einsatzkräften bereits vorher auf gutem Niveau gewesen ist. Wir können daher davon ausgehen, dass uns die kleine Pause vielleicht auch ganz gut getan hat. Grundsätzlich gab es keine Einschränkungen bei der Einsatzbereitschaft und alle anfallenden Einsätze konnten in gewohnter Weise abgearbeitet werden“, schätzt er die Lage ein. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hätten einen guten Ausbildungsstand, sagt Nestroy. „Die Herausforderungen werden darin liegen, die durch die Pandemie ausgefallenen Lehrgänge zum Truppführer, Maschinisten, Atemschutzgeräteträger und Sprechfunker nachzuholen und natürlich den Bedarf für 2021 zu decken.“

Weiter müsse ein Augenmerk auf die Fortbildung der Führungskräfte gelegt werden. Man werde sich vor allem dem Thema Langzeitlagen und deren Herausforderungen stellen müssen. „Das dafür erforderliche Management muss ausgebildet und regelmäßig trainiert werden. Entsprechende Konzepte sind erarbeitet. Leider konnten sie wegen der Corona-Pandemie noch nicht angewandt werden“, sagt Nestroy.

Das vergangene Jahr erforderte zwar bei den Zusammenkünften in der Freizeit, den Einsatzauswertungen im Nachhinein, bei den Präsentationen der Wehren, bei den Treffen mit Kindern in Schulen und Kitas einige Abstriche. Aber beim Einsatzgeschehen wurde von den Kameraden „das Übliche“ verlangt. „Und es gab Einsätze, die weit über das hinaus gingen“, sagt Nestroy. Einsätze, bedingt durch extreme Wetterlagen, langanhaltende Hitze und Trockenheit oder mehrfach im Jahr orkanartige Stürme mit massiven Regenfällen, bis hin zum Tornado in Teilen der Region um Strausberg und Altlandsberg, haben sich „zur Regelmäßigkeit“ eingestellt.

Und wir werden auch in Zukunft weiter mit diesen Herausforderungen leben müssen“, sagt der Kreisbrandmeister. Noch nie sei die Brandschutzeinheit im Landkreis so oft gefordert worden, wie in den zurückliegenden drei Jahren. „Das ist ein Zeichen, dass wir uns als Feuerwehr mehr mit dem Thema der Langzeitlage beschäftigen müssen.“

Stolz führten die Kameraden zuletzt in jedem der Gerätehäuser ihre Anschaffungen vor. Da wurden neue Tanklöschfahrzeuge, Mannschaftstransportwagen und neu angeschaffte Kleidung für Atemschutzgeräteträger gezeigt oder neue Helme. Für die Führungsunterstützung wurde eine hochmoderne Drohne beschafft, die in Vogelsdorf stationiert ist. Diese kam, wie auch die neue mobile Führungsstelle, bereits bei der Suche nach an der Schweinepest verendeten Wildschweinen zum Einsatz. „Der Zustand der Feuerwehrgerätehäuser gerade im Altkreis Strausberg recht gut. Ich sehe hier aktuell keine großen Probleme, da nach meiner Auffassung die Träger des Brandschutzes dies ganz gut im Blick haben“, sagt Nestroy.

Aber es wurden auch Wünsche laut. Im Hoppegartener Gerätehaus sei es viel zu eng, hieß es. Mancherorts fehlten noch Voraussetzungen für das von Arbeitsschutz und Hygiene nach Einsätzen gebotene Schwarz-Weiß-Prinzip. Und in manch einer Wehr träumt man von einer Waschhalle oder auch ausreichenden Parkplätzen.

Wie geht der Landkreis mit diesen Wünschen um? Sebastian Nestroy erklärt: „Ganz allgemein gesprochen nimmt auch der Landkreis seine Aufgabe sehr ernst und ist, was die investiven Mittel angeht, sehr gut aufgestellt. Auch bei der Unterstützung kleinerer Wehren über das Kreisentwicklungsbudget wird hier ein guter Weg beschritten.“ Der Landkreis habe seine Gefahrstoffeinheit mit einem neuen Gerätewagen Gefahrgut ausgestattet. Und es wurde eine neue mobile Führungsstelle beschafft. „Allein diese beiden Posten stellen eine Investition von gut 900.000 Euro dar.“

Neuer DFV-Präsident gewählt

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Feb 272021
 

Die 67. Delegiertenversammlung der Deutschen Feuerwehrverbandes hat in einer Online-Konferenz heute Karl-Heinz Banse zum neuen Präsidenten gewählt. Der Niedersachse setzte sich gleich im ersten Wahlgang gegen seine beiden Mitbewerber Dr. Karsten Homrighausen (Berlin) und Frank Kliem (Brandenburg) durch. Kam. Banse erhielt 86 Stimmen. Auf Dr. Homrighausen entfielen 55 Stimmen. Kam. Kliem erhielt 23 Stimmen.

Die Vizepräsidenten wurden in einer (satzungsrechtlich nicht bindenden) Vertrauensabstimmung mit Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

Herzlichen Glückwunsch dem neuen Präsidenten. Wir hoffen, daß der ersehnte Neuanfang im Präsidium und in der Geschäftsstelle gelingt und der DFV wieder effektiv und kompetent die Interessen der Feuerwehren vertritt.

Vorbereitung auf die Waldbrandsaison

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Feb 252021
 

In Vorbereitung der Waldbrandsaision 2021 hat das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz die „Ordnungsbehördliche Verordnung über das Anlegen von Wundstreifen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen am Waldrand“ erlassen.
Die Verordnung tritt eine Woche nach dem 23.02.2021 (Veröffentlichung) in Kraft und soll das Übergreifen von Feldbränden auf Wälder verhindern.

Bei der Ernte von leicht entzündlichen Ernteerzeugnissen (zum Beispiel Mähdruschfrüchten oder Pflanzen zur Gewinnung von Energie) ist während der Waldbrandgefahrenstufen 4 und 5 auf Ackerflächen mit einem Abstand von weniger als 50 Metern zum Waldrand unmittelbar nach Anschnitt des Ernteerzeugnisses auf der dem Wald zugekehrten
Erntefläche ein sechs Meter breiter Wundstreifen anzulegen. Wundstreifen sind von brennbarem Material und humosem Oberboden freizuhaltende Flächen.