Bitte Hydranten freihalten!

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Jan 152021
 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

bitte achten Sie darauf, die Hydranten vor Ihrem Haus freizuhalten.

Warum ist das wichtig?

Sollte es zu einem Brand bei Ihnen oder in Ihrer Straße kommen, muss die Feuerwehr eine schnelle Wasserversorgung aufbauen. Wenn wir erst Hydranten suchen und von Schnee und Eis befreien müssen, geht kostbare Zeit verloren.

Woran erkenne ich einen Hydranten? Sie erkennen Hydranten an einem weißen Schild mit roter Umrandung.

Auf dem Schild stehen die Angaben, wie Sie den verschneiten Hydranten unter der Schneedecke finden.

Bitte helfen Sie uns, unsere Städte und Gemeinden ein wenig sicherer zu machen.

Ihre Feuerwehren

Wir erweisen die letzte Ehre!

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Jan 062021
 

Leider konnten der Kreisfeuerwehrverband und seine Mitglieder wegen der Corona-Pandemie-Lage im Oktober bis Dezember 2020 unseren Verstorbenen nicht immer mit allen würdigen Ehren auf einer Trauerfeier die letzte Ehre erweisen.

Deshalb wollen mit dieser Traueranzeige unsere Achtung und Dankbarkeit ausdrücken. Den Angehörigen wünschen wir viel Kraft.

Termine 2021 der Kreisjugendfeuerwehr

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Jan 062021
 

Vorbehaltlich der Corona-Situation hat die Kreisjugendfeuerwehrleitung folgende Termine beschlossen:

Datum                  Bereich                                                Veranstaltung

24.04.2021          Seelow                                                 Abnahme Jugendflamme

12.06.2021          Bad Freienwalde                               Bereichsmeisterschaft

19.06.2021          Seelow                                                 Bereichsmeisterschaft

18.09.2021          Kreisjugendfeuerwehr                  Kreismeisterschaften

Siehe auch Termine Kreisjugendfeuerwehr.

Ruhiges Silvester, aber Großbrände am Jahresbeginn

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Jan 032021
 

Die Feuerwehren unserer Region erlebten relativ ruhige Silvester. Den Anfang mussten die Kameraden aus Strausberg allerdings bereits am frühen Morgen um 02.37 Uhr mit einem Papiertonnenbrand machen. Im Laufe des Silvesterabend und in der Neujahrsnacht waren u.a. in folgenden Orten vor allem kleinere Einsätze:

  • Strausberg (Restebrand von Feuerwerksbatterie)
  • Rüdersdorf (Müllcontainerbrand)
  • Petershagen ( Heckenbrand)
  • Neuenhagen ( Restebrände von Feuerwerksbatterie, Mülltonnen-/Rasenmäherbrand unter Carport)
  • Letschin ( (Schwelbrand unter Dachhaut)
  • Bad Freienwalde (Holzstapelbrand)

Die Feuerwehren aus Falkenberg (HLF20), Dannenberg (TSF-W) und Kruge/Gersdorf (TSF-W, MTW) unterstützten überörtlich die Kameraden im Kreis Barnim in Niederfinow bei einem Dachstuhlbrand.

Brandobjekt in Niederfinow

Am 02. Januar kam es aber auch in MOL zu Großbränden. In Bad Freienwalde, stand am Sonnabendfrüh eine ganze Lagerhalle – gefüllt mit Heuballen – in Brand. 45 Einsatzkräfte aus der Kurstadt, Altranft, Schiffmühle sowie Neuenhagen und dem Feuerwehrtechnischen Zentrum Strausberg waren im Einsatz.

 Am Sonnabend gegen 22.00 Uhr brannte eine 45 mal 16 Meter große Lagerhalle in Letschin. In der Halle war vier Meter hoch Stroh gelagert. Aufgrund des vorgefundenen fortgeschrittenen Brandzustandes konnte die Halle nur noch kontrolliert abbrennen, umliegende Objekte wurden geschützt.

Der KFV dankt allen Einsatzkräften für ihre Einsatzbereitschaft und wünscht noch ein gesundes Neues Jahr!

Workshop E-Mobilität abgesagt

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Dez 142020
 

Aufgrund der Entwicklungen der Infektionszahlen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Beschlüssen, hat sich der Landesfeuerwehrverband Brandenburg entschlossen den Workshop  „Elektromobilität – Gefahren und Umgang für Rettungskräfte 2020“ am 12.12.2020, in Strausberg abzusagen.  Dem LFV ist diese Entscheidung schwer gefallen, um eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen und uns alle zu schützen,  jedoch unvermeidlich.

Erster zusätzlicher Gerätehausneubau in MOL

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Dez 012020
 

Wenn es im Süden der Gemeinde Neuenhagen brennt oder auf der Straße kracht und die Schranken unten sind, könnte es länger dauern, bis die Feuerwehr an Ort und Stelle ist. Zum einen ist das Gerätehaus in der Lahnsteiner Straße nördlich der Bahn, zum anderen müssen einige Kameraden erst von der anderen Bahnseite dorthin, um die Einsatzkleidung anzulegen und die Fahrzeuge zu besetzen. Deshalb hat die Gemeinde bis 2022 den Bau eines zweiten Depots im Süden geplant.

Das Gerätehaus wird zwei Fahrzeugstellplätze auch für größere Fahrzeuge haben und ist für rund ein Dutzend Einsatzkräfte ausgelegt – speziell für jene Feuerwehrleute, die auch in der Nähe wohnen. Dauerhaft werde dort ein Tanklöschfahrzeug, das auch für erste technische Hilfeleistungen nach Unfällen geeignet ist, stationiert. Außerdem ist ein Mannschaftswagen für den Standort vorgesehen.

Die organisatorische Betreuung und die Ausbildung der Einsatzkräfte erfolgt weiterhin zentral im Haupt-Gerätehaus der FF Neuenhagen.

Dies ist im Landkreis der erste Fall eines Gerätehaus-Neubaus, das nicht als Ersatz, sondern zusätzlich gebaut wird. Die Gemeinde schätzt ein, das nur so die erforderlichen Hilfsfristen und Funktionsstärken bei Gefahrenlagen in der gesamten Gemeinde durch die Feuerwehr erreicht werden.

Heißausbildung im FTZ

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Nov 242020
 

Der Landkreis Märkisch-Oderland hat für seine Freiwilligen Feuerwehren am Wochenende 21.-22-. November 2020 auf dem Gelände des Feuerwehr-Technischen Zentrums mit einer mobilen Realbrand-Ausbildungsanlage eine Heißausbildung mit jeweils 2 Trupps organisiert.

Durch moderne Schutzkleidung wird das immer tiefere Vordringen in in thermisch aufbereitete Gefahrenbereiche ermöglicht. Die körperliche Leistungsfähigkeit wird selbst durch routinierte Einsatzkräfte überschätzt, die physischen Belastungsgrenzen des eigenen Körpers werden nicht mehr wahr genommen. Die Auswirkung auf das Handeln birgt ein großes Risiko und kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Das rechtzeitige Erkennen der Belastungsgrenze hat deshalb oberste Priorität.

Zusätzliche Einsatzgefahren können zu einer schlagartig ansteigenden thermischen Belastung der Einsatztrupps führen. Bei einer Rauchgasdurchzündung (auch als „Flash-Over“ bezeichnet) entstehen so Temperaturen von bis zu 1000 °C. Trotz moderner Schutzkleidung kann es hier zu Verbrennungen, bei unkontrollierter Wasserabgabe zusätzlich zu starken Verbrühungen, kommen.

Kein Einsatz gleicht dem anderen. Ein Feuerwehrmann steht ständig vor neuen Herausforderungen und muss in Sekundenschnelle die richtige Taktik wählen. Und dies bei negativen Faktoren wie Nullsicht, Rauch, Hitze, einer unbekannten Umgebung und Zeitdruck.

Da zum Glück nicht so oft reale Einsätze stattfinden, ist das Üben unter realen und gesicherten Bedingungen sinnvoll und notwendig.

Die beteiligten Einsatzkräfte haben sich sehr lobend über die Organisation und dieser Möglichkeit des realistischen Trainings ausgesprochen.

Fotos: FF Hennickendorf

Historische Feuerwehr-Auszeichnungen in Brandenburg

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Nov 212020
 

Eine kleine Zusammenstellung von Hans-Dieter Kandzia

Verdienste oder langjährige treue Dienste bei der Brandbekämpfung bzw. im Dienst der Pflicht- oder (ab 1855) in den Freiwilligen Feuerwehren in Brandenburg wurden, wenn überhaupt, bis Ende des 19. Jahrhunderts mit allgemeinen Auszeichnungen des Königreiches Preußen geehrt. Eine eigene Feuerwehrauszeichnung erstritten die Feuerwehrverbände beim König von Preußen ( als deutscher Kaiser Wilhem II. ) erst 1908. In der Weimarer Republik durften nach dem 1. Weltkrieg keine Orden und Ehrenzeichen verliehen werden. Nach einiger Zeit setzte man sich aber darüber hinweg. Im II. Weltkrieg wurde Eiserne Kreuze und Kriegsverdienstkreuze wichtiger. Auch die DDR stiftete relativ spät eigene Auszeichnungen für Feuerwehren.

Die Feuerwehrverbände stifteten anstelle oder zusätzlich eigene Auszeichnungen, die als organisationseigene Auszeichnungen gelten oder ( wie das heutige Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz) staatlich anerkannt sind.

Als Besonderheit ist anzumerken, dass das heutige Land Brandenburg mit seinem aktuellen „Ehrenzeichen im Brandschutz“ dem Vorbild des „Feuerwehr-Verdienstkreuzes“ des Provinzial-Feuerwehrverbandes folgte und der Landesfeuerwehrverband das staatliche Reichsfeuerwehr-Ehrenzeichen als Vorbild für sein „Feuerwehr-Ehrenkreuz“ nahm.

Historisch wurden die staatlichen Verdienstauszeichnungen auch für die staatliche Ehrung 25-jähriger treue Dienste in der Feuerwehr verwendet. Der brandenburgische Provinzial-Feuerwehrverband führte organisationsintern schon 1885 Silberlitzen (ab 10 Jahre in 5-Jahrschritten ) ein. Zusätzlich stiftete der Landesfeuerwehrverband Preußen Auszeichnungen für 25 und 40-jährige treue Dienste. Erst in der DDR wurden gesonderte staatliche Auszeichnungen für mehrjährige treue Dienste eingeführt.

Heute haben wir ja Medaillen für treue Dienste von 10 – 80 Dienstjahre. Letztere kommen ohne Jugendfeuerwehrzeiten wohl nicht mehr oft zur Anwendung.