Sommerfest/Weihnachtsfeier der Alters- und Ehrenabteilung des Altkreises Bad Freienwalde

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Sep 172021
 

Am 08.09.2021 trafen sich um 14.30 Uhr 136 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung nebst Partner der Städte Bad Freienwalde und Wriezen und des Amtes Barnim-Oderbruch im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Bad Freienwalde.

Fast genau zu dieser Zeit ertönten die Meldeempfänger der Kameraden der Freienwalder Feuerwehr und die Bildschirme des Computers zeigten einen Flächenbrand in der Neuglietzener Straße in Hohenwutzen an.

So war es jedoch von den Organisatoren der Alters- und Ehrenabteilung des Kreisfeuerwehrverbandes nach einer ca. 2-monatigen Vorbereitung der Zusammenkunft nicht geplant. Denn zu 14.30 Uhr hatten Winfried und Renate Rosenfeld zu der jährlichen Weihnachtsfeier/Sommerfest des Kreisfeuerwehrverbandes geladen. Die Entwicklung der aktuellen Fallzahlen an Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im 7-Tagesschnitt in Brbrg. könnte dazu führen, dass zu diesem Zeitpunkt – November- eine Zusammenkunft der alten Feuerwehrkameraden aus dem „Altkreis Bad Freienwalde“ ausgeschlossen ist. Aus diesem Grund wurde dieser Termin bereits auf den 08.09.2021 vorverlegt.

Im April des Jahres 2020 wurde das neu erbaute Feuerwehrgerätehaus baulich fertiggestellt und der Nutzung dem Träger, der Stadt Bad Freienwalde und somit der Feuerwehr übergeben. Die Freienwalder Kameraden wollten zur feierlichen Übergabe auch alle alten Kameraden eingeladen. Aber die Corona-Pandemie lies eine Durchführung der Veranstaltung nicht zu.

Die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehren haben nun mit Spannung diese Zusammenkunft im neuen Haus erwartet und wollten natürlich auch dieses besichtigen, denn dort auf dem Territorium befand sich bis zu Wende das Ausbildungskommando der Feuerwehren.

Nach dem Kaffeetrinken hatten die Kameraden die Gelegenheit an Führungen durch den Ortswehrführer, Kameraden Guido Bell und dem Stadtbrandmeister, Rene Erdmann teilzunehmen.

Die Bürgermeister der Städte Bad Freienwalde und Wriezen nutzten die Gelegenheit an diesen Tag insgesamt 6 anwesende Kameraden für 40, 50, 60 und 70 Jahre „Treue Dienste in der Feuerwehr“ zu ehren.

  • Kam. Werner Grundmann – FF Wriezen; 70 Jahre Mitgliedschaft
  • Kam. Klaus Hannemann – FF Bralitz; 70 Jahre Mitgliedschaft
  • Kam. Dieter Schwanz – FF Bralitz; 70 Jahre Mitgliedschaft
  • Kam. Dieter Klein – FF Wriezen Löschgr. Lüdersdorf; 60 Jahre Mitgliedschaft
  • Kam. Burghard Kehring; FF Bad Freienwalde; 50 Jahre Mitgliedschaft
  • Kam. Günter Kettner; Feuerw. Wriezen; 40 Jahre Mitgliedschaft

Der Kamerad Klaus Hannemann wurde außerdem durch den Bürgermeister, Herrn Lehmann im Auftrag des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg mit dem „Ehrenkreuz des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg in Gold“ geehrt.

Neben kulturellen Einlagen wurden viele Gespräche geführt, die sich mit der Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz befassten. Es wurden Vergleiche zum Oderhochwasser im Jahr 1997 gezogen, die für unsere Region jedoch positiv ausfielen.

Traditionell, wie in den Vorjahren, wurde wieder eine Sammlung durchgeführt, die sozialen Zwecken zugutekommt. Die Sammlung stand unter dem Motto „Weihnachten im Schuhkarton“, d.h. für bedürftige Kinder werden Päckchen gepackt. Mit 313,35 Euro wird diese Aktion unterstützt.

Der Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen gegen 20.00 Uhr aus.

Wenige Minuten später verwandelten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Freienwalde unseren Festraum wieder in die Fahrzeughalle zurück.

Wir bedanken uns im Namen aller Alters- und Ehrenmitglieder bei den Freienwalder Kameraden für die große und unkomplizierte Unterstützung zur Durchführung dieser Zusammenkunft.

Winfried und Renate Rosenfeld

Soft-Skill-Training – Projekt „Ohne Blaulicht“ zu Besuch in der FF Strausberg

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Sep 162021
 

Regelmäßige Einsatzübung und Trainings der Fachskills zur Gefahrenabwehr, sind üblich bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren.

Wie oft kommt es aber zu Problemen im zwischenmenschlichen Bereich, den sogenannten Softskills? Und wie geht man damit professionell um? Wie wird man den Anforderungen der Rechtsprechung und der vorgesetzten Fachseiten nach hoher Sozialkompetenz, seitens der Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren, gerecht?

Dieser Frage stellten sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Strausberg und luden als Trainer Martin Volkmann vom Projekt  „Ohne Blaulicht“ – Landesfeuerwehrverband Brandenburg e.V. (lfv-bb.de) ein.

In einem dreistündigen Workshop konnten die Führungskräften der Ortswehren Strausberg und Hohenstein, unter der fachkundigen Leitung des LFV BB, ihre Kenntnisse zu SoftSkills ausbauen und stärken.

 „Die Führungskraft als Vorbild“,

„Richtig Kommunizieren“,

„Vorteile der motivierenden Führung“,

„Konfliktmanagement“ und

„Umgang mit Veränderungen“

waren nur ein Teil der vielen Punkte die angesprochen wurden.

Als sehr gelungen wurde auch die Art des Vortrages empfunden, der ein Schwerpunkt auf Diskussion und Mitarbeit legte. Martin Volkmann konnte hier seine langjährige Erfahrung als Moderator erfolgreich einbringen.

Nach dem Workshop stand fest,  die Auseinandersetzung und das Training zu dem Thema  Softskills und Sozialkompetenz muss fortgesetzt werden. Auf das Angebot, zusammen mit dem LFV BB einen vertiefenden ganztägigen Workshop zu gestalten, werden die teilnehmenden Wehren aus Strausberg gerne zurückkommen.

Andere interessierte Wehren sollten sich an den Landesfeuerwehrverband Brandenburg wenden. Die Kontaktdaten sind auf der Homepage hinterlegt. Viel Erfolg.

Christian Urban, FF Strausberg

30 Jahre Kampfmittelbeseitigungsdienst in Brandenburg

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Sep 112021
 

Der KMBD, der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg, existiert in seiner jetzigen Form seit 1991. Seither haben die 81 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 32 Millionen Kampfmittel geborgen und vernichtet. Darunter über 169.000 Bomben aller Arten (Spreng-, Brand-, Nebelbomben) und mehr als 268.000 Granaten größer als 5 cm. Insgesamt konnten so über 14.500 Tonnen Kampfmittel aus dem Verkehr gezogen werden.

Als Teilbereich des Zentraldienstes der Polizei ist Aufgabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KMBD, die gefährlichen Überreste deutscher Geschichte aufzuspüren, zu bergen und zu entschärfen. Hinter den Männern und Frauen, die im Außeneinsatz „in die Grube steigen“ und dabei jedes Mal auf ein Neues ihr Leben riskieren, steht ein eingespieltes Team. Dieses vollbringt sowohl auf der Verwaltungs- wie auch der organisatorischen Ebene Höchstleistungen und trägt so dazu bei, die Gefahren für Leib und Leben bestmöglich zu minimieren.

Seit 1991 kam es zu fünf Unfällen. Zwei Mitarbeiter kamen dabei ums Leben, vier weitere wurden verletzt. In den letzten zehn Jahren ereignete sich zum Glück kein einziger Unfall mehr. Wir alle wollen, dass dies so bleibt.

Die Geschichte des KMBD ist eine Erfolgsgeschichte, die nicht ohne seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter denkbar ist. Ihre Arbeit ist Dienst an der Gesellschaft! Auch ein Angehöriger unseres Kreisfeuerwehrverbandes, der Lebuser Amtswehrführer Ralf-Thore Fabig ist Mitarbeiter des KMBD.

Herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg und kommt immer wieder gesund nach Hause!

Wir erweisen die letzte Ehre!

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Sep 012021
 

Zwar konnten der Kreisfeuerwehrverband und seine Feuerwehren im Juli und August 2021 unseren Verstorbenen Mitgliedern der Einsatz-, sowie der Alters-und Ehrenabteilung zumeist würdig die letzte Ehre erweisen.

Zusätzlich und auch dort, wo das nicht möglich war, drücken wir mit dieser Traueranzeige unsere Achtung und Dankbarkeit für die Lebensleistung unserer verstorbenen Kameradinnen und Kameraden aus.

Den Angehörigen wünschen wir viel Kraft.

Spendenempfänger

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Aug 302021
 

Hier veröffentlichen wir den aktuellen Stand der Auszahlung der Spendengelder zur Hochwasserkastatrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Daraus ist ersichtlich, daß für die Angehörigen von jeden der im Einsatz gestorbenen Feuerwehrleute 20.000 Euro zur Verfügung gestellt werden, um erste finanzielle Lücken zu schließen. Der Landrat von MOL hat dazu an den Bundesfinanzminister geschrieben, um eine eventuelle Schenkungssteuer auszuschließen.

Aktion „WIR FFW NUR MIT DIR“ der Gemeinden Rüdersdorf und Schöneiche

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Aug 282021
 

Um das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen Feuerwehr für unsere Gemeinschaft stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken und mehr Bürgerinnen und Bürger für die ehrenamtliche Mitarbeit in Feuerwehren zu gewinnen wurde von den Gemeinden Rüdersdorf (Landkreis Märkisch-Oderland) und Schöneiche (Landkreis Oder-Spree) die Initiative „Wir Freiwillige Feuerwehr nur mit Dir“ gegründet.

Zusammen mit den Kameraden der 4 beteiligten Ortsfeuerwehren Rüdersdorf, Herzfelde, Hennickendorf und Schöneiche haben nach Anstoß von Vorgänger Andre Schaller (MdL) die Rüdersdorfer Bürgermeisterin Sabine Löser und der Schöneichener Bürgermeister Ralf Steinbrück das Projekt ins Rollen gebracht.

Als Start der Aktion wurde anläßlich des 111. Geburtstages der Schöneicher-Rüdersdorfer-Straßenbahn die Werbebeklebung der Straßenbahn vorgestellt, die die Passanten und Mitfahrer zur Mitarbeit in den Freiwiligen Feuerwehren mit echten Gesichtern aus ihren Reihen animieren will. Gleichzeitig wurde eine Internetseite der Aktion www.wir-ffw.de freigeschaltet, der weitere Informationen und Ansprechpartner zu entnehmen sind.

Die Initiatoren rufen dazu auf, dass möglichst viele andere Gemeinden sich dieser Initiative anschließen mögen.

Danke – Veranstaltung des Landkreises für seine Katastrophenschutzeinheiten

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Aug 222021
 

Am Sonnabend, den 21. August organisierte der Landkreis Märkisch-Oderland eine Veranstaltung im Feuerwehr Technischen Zentrum ( FTZ ) in Strausberg, um den Angehörigen der Katastrophenschutzeinheiten für ihren Einsatz bei den Waldbränden im Land Brandenburg, der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest und anderen Großschadenslagen zu danken.

Von den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren waren die Angehörigen der Brandschutzeinheit, der Gefahrstoff-Einheit und der SEG Führungsunterstützung geladen.

Zugegen war neben dem Landrat Gernot Schmidt, dem Kreisbrandmeister Sebastian Nestroy, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Klaus -Peter Püschel und weiteren Funktionsträgern des Landkreises auch der Innenminister des Landes Brandenburg Michael Stübken.

Im Anschluss an die Dankesreden übergaben dann Innenminister Stübgen und Landrat Schmidt symbolisch die Schlüssel für zwei Einsatzfahrzeuge. Die Freiwillige Feuerwehr Müncheberg erhielt ein Einsatz-Quad für die Brandschutzeinheit und die DLRG Hennickendorf einen MTW.

Die Teilnehmer schätzten die Veranstaltung als tolle Möglichkeit des Netzwerkens und des miteinander-ins-Gespräch-Kommens. Sie bedanken sich beim Ausrichter-Team ( Fachdienst Zivil-, Brand- und Katastrophenschutz mit Auszubildenden ) für einen tollen und entspannten Abend – die Organisation lies nichts zu wünschen übrig!

Hauptausschusstagung 2021

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Aug 212021
 

Am Sonnabend, den 21.August fand im neuen Gebäude der „Gemeinnützige Rettungsdienst MOL GmbH“ in Strausberg die diesjährige (wegen Corona verspätete) Hauptausschusstagung des Kreisfeuerwehrverbandes Märkisch-Oderland e.V. statt.

Der Tagungsleiter, Kam. Uwe Schmidt aus Strausberg begrüßte die Mitglieder des Hauptausschusses und besonders die Gäste

  • Landrat Gernot Schmidt
  • Bürgermeisterin Elke Stadeler
  • Sparkassenvorstand Dirk Rieckert

Zu Beginn der Tagung wurden den verstorbenen Kameradinnen und Kameraden mit einer Schweigeminute gedacht.

Die Gäste sprachen sich in ihren Grußworten für die Stärkung des Ehrenamtes im Brand- und Katastrophenschutz aus und bedankten sich bei allen Feuerwehrleuten für ihre ständige Einsatzbereitschaft. Besonders der Landrat Gernot Schmidt betonte das eigenständige Krisenmanagement der Feuerwehren im Landkreis aus den Erfahrungen der Oderhochwasser und sprach sich für mehr Unterstützung der Betreiber bei den Gefahren von neuen Technologien anhand des Batteriespeicherbrandes in Neuhardenberg aus.

Der Vorsitzende des KFV Kamerad Klaus-Peter Püschel hielt den Bericht des Vorstandes über die Arbeit des Verbandes 2020/2021. Infolge der Corona-Pandemie fanden natürlich weniger Präsenzveranstaltungen statt, trotzdem gab es ein, wenn auch eingeschränktes Verbandsleben.

Das Gleiche galt auch für die Arbeit der Jugendfeuerwehr im Kreis, für die aus beruflichen Gründen verhinderte Jugendfeuerwehrleitung verlas der Kam. Püschel den schriftlich eingereichten Bericht.

Den Bericht der Kassenrevision, der dem Vorstand ein ordnungsgemäßes Arbeiten mit den Finanzen bescheinigte, hielt Kameradin Renate Rosenfeld aus. Die Beschlüsse zum Haushalt des Verbandes 2020 und 2021 und zur Beitragserhebung wurden ohne Gegenstimme gefasst.

Wegen der Berufung des bisherigen Fachausschussleiters Traditionspflege Kam. Mario Strutzke zum stellv. Gemeindebrandmeister in Rüdersdorf bat dieser, ihn von seiner Verbands-Funktion zu entbinden.

Der Vorsitzende Kam. Püschel ernannte deshalb Kam Rene Kruschke aus Neutrebbin zum Fachausschussleiter Traditionspflege.

Kamerad Eberhard Patschke aus Vogelsdorf, ehemaliger stellv. Kreisvorsitzender und Vorstandsmitglied für die Alters- und Ehrenabteilung wurde mit dem Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

Zum Abschluss der Tagung wies der Vorsitzende darauf hin, daß 2022 die Neuwahl des Vorstandes stattfindet und einige Vorstandsmitglieder aus Altersgründen durch jüngere Kräfte ersetzt werden müssen. Er bat die Kameradinnen und Kameraden um Bewerbungsmeldungen bis zum Jahresende.

Einsatzkräfte gesucht!

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Aug 102021
 

Die Freiwilligen Feuerwehren haben in vielen, besonders in kleineren Orten, ein Personalproblem. Die Zahl der verfügbaren Einsatzkräfte, insbesondere an Werktagen während der Arbeitszeit, ist nicht ausreichend.

Die z.Z. stattfindenden extremen Wetterlagen mit ihren katastropalen Folgen ( z.B. Überschwemmungen, Waldbrände, Sturmschäden ) zeigen die Wichtigkeit vieler ehrenamtlicher gut ausgebildeter Einsatzkräfte in den Feuerwehren, im THW und den Hilfsorganisationen.

Aber auch die alltäglichen Gefahrenlagen wie Brände, Unfälle und auch nur Ölspuren müssen bewältigt werden.

Hier nur ein paar Beispiele der aktuellen Situation in letzter Zeit:

Am 05. 08. 2021 bei der FF Beiersdorf war keine Einsatzkraft zur Ölspurbeseitigung vor Ort. Andere FF mussten aushelfen.

Am 09.08.2021 waren beim Alarm um 10.00 Uhr zur Ölspurbeseitigung die Kameraden aus der FF Dannenberg und Falkenberg zwar vor Ort, aber ohne Einsatzfahrzeug und Technik, da kein LKW-Kraftfahrer dabei war.

Auch größere Freiwillige Feuerwehren haben Bedarf an zusätzlichen Einsatzkräften und werben bei ihren Bürgern, wie z.B. die FF Buckow und die FF Rüdersdorf. Der Kreisfeuerwehrverband unterstützt das und ruft die Einwohner aller Städte, Gemeinden und Orte auf, sich für die Allgemeinheit zu engagieren.

Aufbauhilfe für Flutgebiete im Westen

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Aug 072021
 

Am Donnerstag, den 05. August bis zum 16. August 2021 sind 250 Kräfte der Feuerwehren und Hilfsorganisationen mit 50 Fahrzeugen aus dem Land Brandenburg zur Aufbauhilfe in die Flutgebiete von Rheinland-Pfalz gefahren. Zu diesem Hilfsverband gehört auch eine Einheit mit 12 Einsatzkräften der Feuerwehren aus Märkisch-Oderland, Oder-Spree und Frankfurt/Oder.

MOL stellt dabei den Schlauchwagen (SW KatS) von der FF Neuhardenberg mit einem Netzersatzanlagen-Anhänger.

Der Verband hat folgenden Auftrag:

➡ einfache Räumarbeiten

➡ Übernahme von Logistikaufgaben

➡ Abpumpen von Heizöl und belasteten Flüssigkeiten

➡ Materialtransport

Um diese Aufgaben erfüllen zu können, führen die Kameraden unterschiedliche Pumpen, Stromerzeuger und -verteiler sowie weitere Hilfstechnik bei. Die MOL/LOS/FF-O – Einheit wird in der ersten Woche von einem LOS-Einheitsführer geleitet, der in der 2. Woche von einem Kameraden aus MOL abgelöst wird.

Die Lageerkundung vor Ort ergab, daß zur Aufgabenerfüllung u.a. auch Rüstwagen erforderlich sind. Am 11.08. wird aus dem Landkreis Märkisch-Oderland deshalb der Rüstwagen (RW) der FF Altlandsberg zugeführt. Zusätzlich fährt ein MTW der FF Bad Freienwalde und Führungskräfte in das Flutgebiet.

Wir wünschen allen Einsatzkräften gutes Gelingen. Kommt gesund zurück!

Weiterhin wurde bekanntgegeben, daß den Angehörigen der sechs im Fluteinsatz getöteten Feuerwehrkräften ein Teil der Spenden aus der Aktion der MOZ, LR und MOL, die bisher 800 000 Euro erbracht hat, zugute kommt.