Hauptausschusstagung 2021

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Aug 212021
 

Am Sonnabend, den 21.August fand im neuen Gebäude der „Gemeinnützige Rettungsdienst MOL GmbH“ in Strausberg die diesjährige (wegen Corona verspätete) Hauptausschusstagung des Kreisfeuerwehrverbandes Märkisch-Oderland e.V. statt.

Der Tagungsleiter, Kam. Uwe Schmidt aus Strausberg begrüßte die Mitglieder des Hauptausschusses und besonders die Gäste

  • Landrat Gernot Schmidt
  • Bürgermeisterin Elke Stadeler
  • Sparkassenvorstand Dirk Rieckert

Zu Beginn der Tagung wurden den verstorbenen Kameradinnen und Kameraden mit einer Schweigeminute gedacht.

Die Gäste sprachen sich in ihren Grußworten für die Stärkung des Ehrenamtes im Brand- und Katastrophenschutz aus und bedankten sich bei allen Feuerwehrleuten für ihre ständige Einsatzbereitschaft. Besonders der Landrat Gernot Schmidt betonte das eigenständige Krisenmanagement der Feuerwehren im Landkreis aus den Erfahrungen der Oderhochwasser und sprach sich für mehr Unterstützung der Betreiber bei den Gefahren von neuen Technologien anhand des Batteriespeicherbrandes in Neuhardenberg aus.

Der Vorsitzende des KFV Kamerad Klaus-Peter Püschel hielt den Bericht des Vorstandes über die Arbeit des Verbandes 2020/2021. Infolge der Corona-Pandemie fanden natürlich weniger Präsenzveranstaltungen statt, trotzdem gab es ein, wenn auch eingeschränktes Verbandsleben.

Das Gleiche galt auch für die Arbeit der Jugendfeuerwehr im Kreis, für die aus beruflichen Gründen verhinderte Jugendfeuerwehrleitung verlas der Kam. Püschel den schriftlich eingereichten Bericht.

Den Bericht der Kassenrevision, der dem Vorstand ein ordnungsgemäßes Arbeiten mit den Finanzen bescheinigte, hielt Kameradin Renate Rosenfeld aus. Die Beschlüsse zum Haushalt des Verbandes 2020 und 2021 und zur Beitragserhebung wurden ohne Gegenstimme gefasst.

Wegen der Berufung des bisherigen Fachausschussleiters Traditionspflege Kam. Mario Strutzke zum stellv. Gemeindebrandmeister in Rüdersdorf bat dieser, ihn von seiner Verbands-Funktion zu entbinden.

Der Vorsitzende Kam. Püschel ernannte deshalb Kam Rene Kruschke aus Neutrebbin zum Fachausschussleiter Traditionspflege.

Kamerad Eberhard Patschke aus Vogelsdorf, ehemaliger stellv. Kreisvorsitzender und Vorstandsmitglied für die Alters- und Ehrenabteilung wurde mit dem Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

Zum Abschluss der Tagung wies der Vorsitzende darauf hin, daß 2022 die Neuwahl des Vorstandes stattfindet und einige Vorstandsmitglieder aus Altersgründen durch jüngere Kräfte ersetzt werden müssen. Er bat die Kameradinnen und Kameraden um Bewerbungsmeldungen bis zum Jahresende.

Einsatzkräfte gesucht!

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Aug 102021
 

Die Freiwilligen Feuerwehren haben in vielen, besonders in kleineren Orten, ein Personalproblem. Die Zahl der verfügbaren Einsatzkräfte, insbesondere an Werktagen während der Arbeitszeit, ist nicht ausreichend.

Die z.Z. stattfindenden extremen Wetterlagen mit ihren katastropalen Folgen ( z.B. Überschwemmungen, Waldbrände, Sturmschäden ) zeigen die Wichtigkeit vieler ehrenamtlicher gut ausgebildeter Einsatzkräfte in den Feuerwehren, im THW und den Hilfsorganisationen.

Aber auch die alltäglichen Gefahrenlagen wie Brände, Unfälle und auch nur Ölspuren müssen bewältigt werden.

Hier nur ein paar Beispiele der aktuellen Situation in letzter Zeit:

Am 05. 08. 2021 bei der FF Beiersdorf war keine Einsatzkraft zur Ölspurbeseitigung vor Ort. Andere FF mussten aushelfen.

Am 09.08.2021 waren beim Alarm um 10.00 Uhr zur Ölspurbeseitigung die Kameraden aus der FF Dannenberg und Falkenberg zwar vor Ort, aber ohne Einsatzfahrzeug und Technik, da kein LKW-Kraftfahrer dabei war.

Auch größere Freiwillige Feuerwehren haben Bedarf an zusätzlichen Einsatzkräften und werben bei ihren Bürgern, wie z.B. die FF Buckow und die FF Rüdersdorf. Der Kreisfeuerwehrverband unterstützt das und ruft die Einwohner aller Städte, Gemeinden und Orte auf, sich für die Allgemeinheit zu engagieren.

Aufbauhilfe für Flutgebiete im Westen

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Aug 072021
 

Am Donnerstag, den 05. August bis zum 16. August 2021 sind 250 Kräfte der Feuerwehren und Hilfsorganisationen mit 50 Fahrzeugen aus dem Land Brandenburg zur Aufbauhilfe in die Flutgebiete von Rheinland-Pfalz gefahren. Zu diesem Hilfsverband gehört auch eine Einheit mit 12 Einsatzkräften der Feuerwehren aus Märkisch-Oderland, Oder-Spree und Frankfurt/Oder.

MOL stellt dabei den Schlauchwagen (SW KatS) von der FF Neuhardenberg mit einem Netzersatzanlagen-Anhänger.

Der Verband hat folgenden Auftrag:

➡ einfache Räumarbeiten

➡ Übernahme von Logistikaufgaben

➡ Abpumpen von Heizöl und belasteten Flüssigkeiten

➡ Materialtransport

Um diese Aufgaben erfüllen zu können, führen die Kameraden unterschiedliche Pumpen, Stromerzeuger und -verteiler sowie weitere Hilfstechnik bei. Die MOL/LOS/FF-O – Einheit wird in der ersten Woche von einem LOS-Einheitsführer geleitet, der in der 2. Woche von einem Kameraden aus MOL abgelöst wird.

Die Lageerkundung vor Ort ergab, daß zur Aufgabenerfüllung u.a. auch Rüstwagen erforderlich sind. Am 11.08. wird aus dem Landkreis Märkisch-Oderland deshalb der Rüstwagen (RW) der FF Altlandsberg zugeführt. Zusätzlich fährt ein MTW der FF Bad Freienwalde und Führungskräfte in das Flutgebiet.

Wir wünschen allen Einsatzkräften gutes Gelingen. Kommt gesund zurück!

Weiterhin wurde bekanntgegeben, daß den Angehörigen der sechs im Fluteinsatz getöteten Feuerwehrkräften ein Teil der Spenden aus der Aktion der MOZ, LR und MOL, die bisher 800 000 Euro erbracht hat, zugute kommt.

Rauchmeldertag Freitag, der 13.08.2021

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Aug 032021
 

Der Rauchmeldertag am Freitag, den 13. August steht 2021 unter dem Motto:

„Nur funktionierende Rauchmelder retten Leben – Rauchmelder jährlich prüfen und nach 10 Jahren austauschen!“

Vor allem Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie private Vermieter sollen daran erinnert werden, ihre Rauchmelder einmal jährlich zu prüfen. Als Erinnerungshilfe kann dabei der Rauchmeldertag dienen. 

Wir wollen die Eigentümer wachrütteln, denn für viele endet die Rauchmelderpflicht mit der Installation. Dabei ist auch eine regelmäßige Überprüfung, Pflege und der Austausch der Geräte alle 10 Jahre notwendig. Denn nur funktionierende Rauchmelder retten im Ernstfall Leben!

Spendenkonto für Hochwasseropfer eingerichtet

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Jul 192021
 

Landrat Gernot Schmidt ruft gemeinsam mit der Märkischen–Oderzeitung, der Lausitzer Rundschau, der Kreisarbeitsgemeinschaft Märkisch‑Oderland des Städte- und Gemeindebundes und der KAG „Kulturerbe Oderbruch“ zu Spenden für die Hochwassergeschädigten in Deutschland auf.

Die Hochwassersituation in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen erinnern uns stark an das Oderhochwasser 1997 und das Binnenhochwasser 2010/2011. Auch dort hatten wir eine Extremsituation und viele Menschen in unserer Region sahen ihr Hab und Gut bedroht. Die Existenzangst war allgegenwärtig.
Wir alle haben noch die Bilder von den Wassermassen vor Augen, welche die Märkische-Oderzeitung eindrucksvoll beim Oderhochwasser 1997, unter den Titel „Die Flut“, zusammenfasste.
Damals hatte uns die große Hilfsbereitschaft der Menschen aus ganz Deutschland sehr beeindruckt. Gerade aus den jetzt betroffenen Gebieten kamen zahlreiche Helfer um uns zu unterstützen.
Mit zahlreichen Spendengeldern konnten im Oderbruch viele Zerstörungen wieder beseitigt werden. Diese Hilfsbereitschaft gab uns viel Mut und die Stärke der Gemeinschaft hat uns tief beeindruckt. Vor der gleichen Situation stehen nun Tausende Menschen in den Hochwassergebieten.

Deshalb rufen wir, die Vorsitzenden und Stellvertreter der Kommunalen Arbeitsgemeinschaften, der Bürgermeister von Wriezen, Golzow und Letschin, gemeinsam mit dem Landrat und in enger Verbundenheit mit den Städten, Ämtern und Gemeinden des Landkreises Märkisch-Oderland zur Spendenaktion,  Hochwasserhilfe 2021, auf.
Mit dem gesammelten Geld möchten wir konkrete Unterstützung in den hochwassergeschädigten Regionen, bei der Beseitigung und Überwindung der Hochwasserschäden, leisten.

Landrat Gernot Schmidt: „Hier kann Märkisch-Oderland zeigen, dass die Solidarität bei der Bewältigung von unvorhersehbaren Naturereignissen in Deutschland ungebrochen ist. Die Kraft der Gemeinschaft soll nun denen helfen, die uns damals geholfen haben.“

Spendenkonto bei der Sparkasse Märkisch-Oderland

Zahlungsempfänger:  Landkreis Märkisch-Oderland
IBAN:  DE39 1705 4040 0020 0662 95
BIC:  WELADED1MOL
Stichwort: Spenden Hochwasserhilfe 2021

Ab einer Summe von 200 € wird für die Ausstellung einer Spendenbescheinigung die Adresse der Spender benötigt!

Fördermittel vom Land Brandenburg

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Jul 192021
 

Gemäß der Infrastrukturrichtlinie des Landes Brandenburg werden demnächst 10 Millionen Euro für bauliche Investitionen im Brandschutz in den Kommunen des Landes Brandenburg als Fördermittel ausgereicht.

Dafür waren fundierte Anträge der Träger des Brandschutzes zu stellen.

Der Kreisfeuerwehrverband hat diese Anträge unterstützt und begrüßt, dass davon 8 Freiwillige Feuerwehren des Landkreises Märkisch-Oderland dabei sind:

  • FF Leuenberg
  • FF Sachsendorf
  • FF Fredersdorf/Nord
  • FF Hönow
  • FF Sophiental
  • FF Groß Neuendorf
  • FF Neuenhagen b. Berlin
  • FF Wriezen

Brand einer Batteriespeicheranlage in Neuhardenberg

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Jul 182021
 

Seit dem Wochenende 17./18.07.2021 Nachts brannte eine 5 Megawatt – Lithium Batteriespeicheranlage in einem Container eines Solarkraftwerkes auf dem Flugplatzgelände Neuhardenberg. Seit Sonntag um 00.20 Uhr bis gegen Mittag waren 113 Einsatzkräfte aus den FF Neuhardenberg, Altfriedland, Quappendorf, Seelow, Hermersdorf, Ihlow, Letschin, Wriezen, Müncheberg, Altlandsberg, Neuenhagen und Petershagen bei Berlin sowie von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) im Einsatz. Vor Ort waren auch der Kreisbrandmeister Sebastian Nestroy.

Unter schwerem Atemschutz drangen die Einsatzkräfte in den qualmenden ehemaligen Hangar ein. Dabei erkannten sie, dass es nur in einem von fünf Containern brannte. Das Solarkraftwerk verfügte über eine Gesamtleistung von fünf Megawatt, aufgeteilt auf fünf Zellen. Eine dieser Ein-Megawatt-Zellen hat gebrannt. Noch in der Nacht zog die Feuerwehr den Container mit der brennenden Zelle mithilfe eines Traktors und eines Radladers aus dem Gebäude. und löschten ihn endgültig ab.

Durch die Besatzung des CBRN (ABC) -Erkunders der FF Petershagen wurde dabei die Art und Intensität der frei gesetzten schädlichen Stoffe und Gase gemessen. Es wurde hochgiftige Flusssäure freigesetzt, die auch das Löschwasser kontaminierte. 11 Einsatzkräfte wurden zusätzlich zur Dekontamination durch den Gefahrstoffzug wegen Durchnässung ihrer Einsatzbekleidung mit dem Löschwasser zur vorbeugenden 24-Stunden-Beobachtung ins Krankenhaus eingewiesen. Den Kameraden geht es gut.

Die kontaminierten Feuerwehrfahrzeuge, Schläuche und Materialien werden im FTZ mit Calciumchlorid-Lösung gewaschen und neutralisiert. Die Einsatzkleidung wird vernichtet werden müssen. Vor Ort neutralisierte der Decon-P des Gefahrstoffzuges die Säure mit zusätzlich mitgeführtem Calciumchlorid .

Landrat Gernot Schmidt (SPD) dankte direkt am Einsatzort den Feuerwehrleuten. 

Gute und schlechte Neuigkeiten vom Feuerwehrsport in MOL

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Jul 112021
 

Nach langer, langer Pause wegen Corona konnten unsere Feuerwehrsportler wieder zum Wettkampf zusammenkommen. In Günthersdorf (LOS) wurde der erste Wettbewerb zum Brandenburger 4-Bahnenpokal im Löschangriff ausgetragen.

Aus MOL nahmen die Männermannschaften aus Genschmar, Libbenichen, Zeschdorf und Groß Neuendorf teil.

In der TGL-Wertung erreichte Genschmar den 2. Platz in 21,80s. In der ZL Wertung der Männer siegten die Jungs aus Genschmar mit einer Zeit von 20,62s, gefolgt von Libbenichen, die sich mit einer persönlichen Bestzeit von 22,09s einen tollen zweiten Platz erkämpften.

Nun zur schlechten Nachricht vom einzigen öffentlich zugänglichen MOL – Steigeturm in Buckow-Waldsieversdorf.

Randalierer und Vandalen haben den Turm, der Trainings- und Wettkampfstätte zu Kreismeisterschaften war, zerstört. Wir sind erstmal fassungslos.

Neues vom FA „Traditionspflege“

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Jul 082021
 

Am 07.07.2021 trafen sich die Angehörigen des Fachausschusses „Traditionspflege“ ( ehemals Feuerwehrhistorik) des KFV MOL im Gerätehaus der FF Strausberg.

Der Leiter des FA Kamerad Mario Strutzke wurde 2020 zum stellv. Gemeindewehrführer von Rüdersdorf berufen und bat deshalb um Abberufung von dieser Funktion.

Die Mitglieder des FA schlugen deshalb dem Vorstand des KFV den Kamerad René Kruschke von der FF Neutrebbin zum neuen Leiter des Fachaussschusses vor.

Kamerad Kruschke war langjähriger Ortswehrführer und hat an der Erhaltung und Pflege des historischen Gerätehauses und der alten Technik in Neutrebbin und im Oderbruch großen Anteil.

Auf der Tagung wurden auch die nächsten Aufgaben des FA besprochen. Das sind insbesondere Themen wie das „Feuerwehrmosaik“,  „Vom Schlauchturm zum FTZ“ oder “ Das Ausbildungskommando der FF (ABK/F) in Bad Freienwalde“

Wir erweisen die letzte Ehre!

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Jul 012021
 

Leider konnten der Kreisfeuerwehrverband und seine Mitglieder wegen der Corona-Pandemie-Lage auch im Mai und Juni 2021 unseren Verstorbenen nicht immer mit allen würdigen Ehren auf einer Trauerfeier die letzte Ehre erweisen.

Deshalb wollen mit dieser Traueranzeige unsere Achtung und Dankbarkeit für die Lebensleistung unserer verstorbenen Kameradinnen und Kameraden ausdrücken. Den Angehörigen wünschen wir viel Kraft.