Holzfeuer im Freien

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Mai 312021
 

Kleine Holzfeuer sind ohne behördliche Ausnahme vom Verbrennungsverbot nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das gilt nicht für das Verbrennen von Abfall insbesondere aus dem Garten.

Für ein Feuer im Freien darf ausschließlich naturbelassenes, trockenes Holz wie Holzscheite, kurze Äste und Reisig, verwendet werden. Frisch geschlagenes Holz trocknet sehr langsam. Erst wenn die Holzscheite ein bis zwei Jahre gut durchlüftet gelagert wurden, sind sie trocken.

Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Laub sowie frischer Baum- und Strauchschnitt und Abfälle aus gestrichenem, lackiertem oder mit Schutzmitteln behandeltem Holz, mit Teer oder Dachpappe verunreinigtes Abbruchholz sowie Sperrholz, Spanplatten und Faserplatten dürfen nicht verbrannt werden.

Die Größe des Holzhaufens darf im Durchmesser und in der Höhe einen Meter nicht übersteigen. Bei größeren Feuern, wie Osterfeuern, ist grundsätzlich eine Ausnahme bei der örtlichen Ordnungsbehörde zu beantragen.

Entsprechend der Größe des Feuers, der Richtung und Stärke des Windes und den besonderen örtlichen Gegebenheiten muss eine
ausreichende Distanz zu brennbaren Materialien bestehen. Dies gilt besonders bei brandgefährdeten Bauten zum Beispiel mit Reetdächern beziehungsweise Dächern mit Dachpappe sowie zu trockenem Ödland, Schilfgürteln oder Getreidefeldern.
Um die Feuerstelle sollte ein Schutzstreifen aus Sand oder Steinen angelegt werden, um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Dazu sind Löschmittel wie Wasser, Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke bereitzuhalten.

Feuer direkt im Wald sowie in einem Abstand von weniger als 50 Metern zum Wald sind verboten. Ab Waldbrandgefahrenstufe 4 sollte generell auf ein Feuer im Freien verzichtet werden.

Falls Sie ein Holzfeuer planen, empfiehlt es sich, vorab mit Ihren Nachbarn zu sprechen. Rauchbelästigung ist in jedem Fall zu vermeiden. Gegenseitige Rücksichtnahme ist immer auch das A und O für ein gutes Miteinander.

Grillen- aber sicher!

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Mai 222021
 

Der Grill steht bereit, die Sonne scheint und heute soll es mal etwas schneller gehen? Folglich ist der Griff zum flüssigen Brandbeschleuniger wie Spiritus verlockend – aber lebensgefährlich! Kinder können ihre Gefährdung zu keinem Zeitpunkt einschätzen. Erwachsene tragen die Verantwortung. Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. gibt Tipps zum sicheren Grillen:

• Grill kippsicher und windgeschützt aufstellen.
• Niemals flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwenden – weder zum Anzünden noch zum Nachschütten – Explosionsgefahr!
• Feste, geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden.
• Grill stets beaufsichtigen.
• Kinder nicht in die Nähe des Grills lassen – Sicherheitsabstand von 2 bis 3 Metern!
• Grill nicht von Kindern bedienen oder anzünden lassen.
• Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten.
• Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen.

• Nach dem Grillen das Grillgerät weiter beaufsichtigen, bis die Glut vollständig auskühlt ist.
• Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen ins Haus stellen – Vergiftungsgefahr!
• Heiße Glut nach dem Grillen am Strand nie im Sand vergraben – die Kohle bleibt noch tagelang glühend heiß! Die Grillkohle mit Wasser löschen und abkühlen lassen.
• Einmalgrills am Strand mit Wasser löschen und abkühlen – auch den Sand unter dem Grill!

Wir wünschen eine unfallfreie Grillsaison! 

Rettungshundestaffel MOL

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Mai 142021
 

Neben den Katastrophenschutzeinheiten der Feuerwehren und Hilfsorganisationen ist in MOL auch eine Rettungshundestaffel Bestandteil des Katastrophenschutzes.

Als gemeinnütziger Verein hilft die Rettungshundestaffel mit ihren Hunden Menschenleben zu retten. Menschen und Hund, zum Mantrailer ausgebildet, bilden ein Team und unterstützen insbesondere die Polizei bei der Suche nach vermissten Personen.

Die Rettungshundestaffel kann im Bedarfsfall über die Leitstelle Oderland oder die der Polizei alarmiert werden.

Wir erweisen die letzte Ehre!

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Mai 042021
 

Leider konnten der Kreisfeuerwehrverband und seine Mitglieder wegen der Corona-Pandemie-Lage auch im März und April 2021 unseren Verstorbenen nicht immer mit allen würdigen Ehren auf einer Trauerfeier die letzte Ehre erweisen.

Deshalb wollen mit dieser Traueranzeige unsere Achtung und Dankbarkeit für die Lebensleistung unserer verstorbenen Kameradinnen und Kameraden ausdrücken. Den Angehörigen wünschen wir viel Kraft.

Feuerwehr-Impftage in MOL

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Mai 022021
 

Nach der Entscheidung Feuerwehreinsatzkräfte priorisiert impfen zu können hat sich der Landkreis MOL um Impfkapazitäten und -termine gekümmert. Zur Terminvereinbarung wurde die Lehrgangsanmelde-Software der Kreisfeuerwehrschule genutzt.

Am 30.04.21 sind ca. 200 Einsatzkräfte über 60 Jahre oder freiwillige Jüngere mit AstraZeneca im Krankenhaus Strausberg geimpft worden.

In dieser Woche, am Dienstag und am Sonnabend werden weitere 300 Kräfte der Feuerwehren aus den Brandschutz- und Gefahrgut-Einheiten des Landkreises mit dem Biontech-Vakzin erstgeimpft.

Stefan Sturm aus der Klinik für Chirurgie (r.) gibt Carsten Schulz von der Feuerwehr Fredersdorf-Süd die Erstimpfung gegen Corona (MOZ-Bild)

Landesausbildung wird ab 03. Mai wieder aufgenommen.

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Apr 292021
 

Ab dem 3. Mai 2021 nimmt die LSTE am Dienstort Eisenhüttenstadt sowie am Interimsstandort Wünsdorf den eingeschränkten Lehr- und Ausbildungsbetrieb auch für Angehörige Freiwilliger Feuerwehren wieder auf.

Die Wiederaufnahme ist an die Umsetzung gültiger Hygiene- und Abstandsregeln gebunden und erlaubt somit keinen vollen Lehr- und Ausbildungsbetrieb. Zur Risikominimierung werden Corona-Testungen für Lehrgangsteilnehmende unmittelbar nach Anreise verbindlich.

Zunächst werden für den ehrenamtlichen Bereich nur Führungslehrgänge in Präsenzausbildung angeboten, die mit einem Prüfungsnachweis enden. Hierzu zählen vorerst folgende Lehrgänge:

  • Gruppenführer
  • Zugführer
  • Ortswehrführer

Die Vergabe der Präsenzlehrgangsplätze erfolgt wie gewohnt über die Landkreise und kreisfreien Städte.

Impfung gegen Corona für Feuerwehreinsatzkräfte möglich!

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Apr 232021
 

Der Impfstab des Landes Brandenburg im Innenministerium gibt weitere Personengruppen der Priorität 3 für Corona-Schutzimpfungen frei. Damit sind ab Montag unter anderem alle Menschen über 60, aktive Einsatzkräfte der Feuerwehren und Lehrkräfte weiterführender Schulen impfberechtigt!

Geimpft wird in Impfzentren und impfenden Hausarztpraxen mit allen vorhandenen Impfstoffen.

Impftermine für die Impfzentren ( z.B. Schönefeld, Eberswalde und Frankfurt/O ) können unter der 116117 bzw. https://www.impfterminservice.de gebucht werden. Notwendig ist die vom Träger des Brandschutzes ausgestellte Bescheinigung. Siehe:

Gründungsjubiläen 2021

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Apr 232021
 

In diesem Jahr haben viele Freiwillige Feuerwehren runde oder halbrunde Feuerwehrjubiläen. Leider sind die Feierlichkeiten mit einer breiten Öffentlichkeit, wie es sonst bei der örtlichen Feuerwehr üblich ist, wegen der anhaltenden Pandemielage nicht möglich bzw. sehr ungewiss. Eventuell sind noch nicht mal Kameradschaftszusammenkünfte möglich.

Das wird sicher alles nachgeholt. Trotzdem möchte der Kreisfeuerwehrverband hiermit allen betroffenen Kameradinnen und Kameraden herzlich beglückwünschen und den Dank für ihre Leistungen zum Schutz der Bürger aussprechen:

Nach unseren Unterlagen sind das folgende Feuerwehrjubiläen:

145 Jahre    FF Gorgast

125 Jahre    FF Eggerdorf bei Müncheberg

120 Jahre    FF Altreetz

120 Jahre FF Dahlwitz-Hoppegarten

120 Jahre    FF Herzfelde

120 Jahre    FF Neuenhagen bei Berlin

120 Jahre    FF Zechin

115 Jahre    FF Sophiental

110 Jahre    FF Freudenberg

110 Jahre FF Alt Malisch

110 Jahre    FF Hoppegarten bei Müncheberg

110 Jahre    FF Hermersdorf

110 Jahre    FF Marxdorf

110 Jahre    FF Vogelsdorf

100 Jahre    FF Beauregard

100 Jahre    FF Bollersdorf

  95 Jahre    FF Neuenhagen-Insel

  95 Jahre    FF Bliesdorf

  95 Jahre    FF Reichenberg

95 Jahre FF Klosterdorf

85 Jahre FF Kienwerder

Erste Ortsfeuerwehr in Corona-Quarantäne

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Apr 142021
 

Zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 ist im Landkreis Märkisch-Oderland auch eine Feuerwehr betroffen, da deren Mitglieder in Quarantäne müssen.

Wie die Kreisverwaltung am Mittwoch mitteilte, handelt es sich bei der betroffenen Einheit um die Freiwillige Feuerwehr Lietzen im Amt Seelow. Seit Montag und bis Sonnabend, 24. April, müssen sich 16 Einsatzkräfte in häusliche Isolation begeben. Die Einheit ist laut der Kreisverwaltung damit nicht mehr einsatzfähig. Deren Aufgaben müssen in dieser Zeit nun andere Feuerwehren des Amtes abdecken.

Gerätehaus in Lietzen

Neuer Landesbranddirektor

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Apr 082021
 

Der bisherige Landesbranddirektor Heinz Rudolph hat wegen verstärkter Anforderungen als Leiter der LSTE um seine Entbindung von der Funktion des Landebranddirektors gebeten.

Mit Wirkung vom 25.03.2021 hat der Minister des Innern und für Kommunales Michael Stübgen den bisherigen stellv. Landesbranddirektor Michael Koch zum neuen Landebranddirektor bestellt.

Wir danken Kameraden Rudolph für seine bisherige Arbeit und wünschen Kameraden Koch viel Erfolg.